Polizeimeldungen

Polizei Meldungen aus ganz Brandenburg

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Dramatische Rettungsaktion nach schweren Verkehrsunfall auf Allee in Brandenburg

Person über 1 Stunde schwerst eingeklemmt und musste aufwendig mit schwerem Gerät befreit werden. – Rettungshubschrauber im Einsatz – Fahrer ist lebensbedrohlich verletzt, nachdem er mit überhöhter Geschwindigkeit gegen einen Baum gerast war.

Germendorf (OHV) ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am heutigen Freitagnachmittag auf der Landesstraße L172 zwischen Germendorf und Hohenbruch. Ein 40-jähriger Mann war mit seinem Pkw VW von Germendorf nach Hohenbruch unterwegs. Aus noch ungeklärter Ursache kam er mit seinem Pkw VW nach links von der Straße ab und prallte mit überhöhter Geschwindigkeit frontal gegen einen massiven Baum. Ersthelfer, die kurz nach dem Unfall eintrafen, leisteten sofort Erste Hilfe. Der Aufprall war so heftig, dass selbst der Motor aus dem Pkw geschleudert wurde. Als die Feuerwehr nach Minuten eintraf, waren sie schockiert über das Schadensbild. Die Schwierigkeiten der Feuerwehr waren, dass der Pkw-Fahrer so schwer eingeklemmt war, dass die Feuerwehr über eine Stunde benötigte, um ihn zu befreien. Der Fahrer wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Benjamin-Franklin Krankenhaus gebracht. Genau vor einem halben Jahr passierte dort genau am selben Ort und Baum ein tödlicher Unfall (wir berichteten). Die Frau (Polizistin) starb an ihren schweren Verletzungen noch vor Ort. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin beauftragte einen Sachverständigen, der den Unfall nun Rekonstruieren muss.

Die Straße wurde während der Einsatzmaßnahmen und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

Polizei Berlin

Polizeifahrzeug massiv mit Steinen beworfen

Bisher Unbekannte bewarfen heute früh in Friedrichshain einen Einsatzwagen des Abschnitts 51 massiv mit Steinen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war der Polizeiwagen gegen 4.15 Uhr in der Rigaer Straße in Fahrtrichtung Bersarinplatz unterwegs.
Plötzlich wurde ein Müllsack auf die Fahrbahn geworfen, woraufhin der Einsatzwagen stoppen musste.
Unmittelbar danach tauchte dann auf der Straße eine vermummte, lautstark schreiende und mit Kleinpflastersteinen bewaffnete Gruppe von 25 bis 30 Personen auf, die den Einsatzkräften eine Weiterfahrt unmöglich machte und anfing, mit Steinen auf das Polizeifahrzeug zu werfen.
Der Einsatzwagen fuhr daraufhin zunächst rückwärts, um sich den Angriffen zu entziehen, wendete dann im Einmündungsbereich der Zellestraße und entfernte sich in Richtung Proskauer Straße aus der Situation.
Die im Auto befindlichen Einsatzkräfte blieben unverletzt und die Gruppe flüchtete in unbekannte Richtung.
Der Einsatzwagen wurde durch die Steinwürfe im vorderen Bereich beschädigt und die Heckscheibe wurde komplett zerstört.
Am Tatort fanden weitere hinzugerufene Einsatzkräfte anschließend im Rahmen einer Spurensuche fast 20 Kleinpflastersteine, die offenkundig geworfen wurden und stellten diese als mögliche Spurenträger sicher.
Eine Absuche der näheren Umgebung nach den Tätern verlief ohne Erfolg.
Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

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Mann tot in seinem Haus aufgefunden

Aufmerksame Anwohner riefen heute Morgen die Polizei zu einem Reihenhaus in Wannsee.
Kurz vor 8 Uhr bemerkten Anwohner des Damsdorfer Weges bei einem Nachbarn eine gewaltsam geöffnete Terrassentür.
Die alarmierten Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 43 fanden im Inneren des Hauses den 57-jährigen Besitzer leblos vor.
Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des Bewohners feststellen.
Die Auffindesituation und die Verletzungen des Toten deuten auf ein Tötungsdelikt hin.
Die Ermittlungen dauern an und wurden von der 7. Mordkommission übernommen.

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SEK-Einsatz nach Beleidigung und Bedrohung

In Rummelsburg führte das Verhalten eines Mannes in der vergangenen Nacht zu einem Einsatz von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamts.
Gegen 21 Uhr soll es zunächst zu Beleidigungen und einer Bedrohung durch einen 56-Jährigen gekommen sein.
Zwei 28 und 39 Jahre alte Männer hatten angegeben, sich auf dem Gehweg der Wönnichstraße in türkischer Sprache unterhalten zu haben.
Der ihnen unbekannte Mann soll dann an ihnen vorbeigelaufen sein und sie unvermittelt beleidigt haben.
Als die beiden den Älteren daraufhin ansprachen, soll dieser eine Schusswaffe aus der Jackentasche gezogen und diese in Richtung der Beine eines der Männer gehalten haben.
Anschließend hatte sich der zunächst Unbekannte entfernt.
Die Bedrohten waren ihm bis zu einem Wohnhaus in der Wönnichstraße gefolgt und hatten dann die Polizei verständigt.
Ermittlungen in der Nachbarschaft führten schnell zur Wohnung des 56-Jährigen, der jedoch auf Klopfen und Klingeln nicht öffnete.
Auf Grundlage eines staatsanwaltschaftlichen Beschlusses und mit Hilfe von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamts wurde daraufhin die Wohnungstür gegen 22.45 Uhr gewaltsam geöffnet und der Tatverdächtige festgenommen.
Dieser wurde bei der Festnahme leicht im Gesicht verletzt, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung.
Eine Atemalkoholmessung bei ihm ergab einen Wert von rund 0,9 Promille.
In der Wohnung fanden Polizeikräfte eine geladene Schreckschusswaffe samt Munition.
Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Der 56-Jährige konnte seinen Weg nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam fortsetzen.
Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Polizei Berlin

Mädchen bei Verkehrsunfall verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg wurden gestern Abend zwei zehn Jahre alte Mädchen verletzt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen überquerten die Kinder gegen 18 Uhr die Fahrbahn der Kreuzbergstraße in Höhe eines Fußgängerüberwegs.
Ein 56-Jähriger, der mit seinem BMW in der Kreuzbergstraße in Richtung Mehringdamm fuhr, erfasste eines der Mädchen mit seinem Fahrzeug, woraufhin dieses zu Boden geschleudert wurde.
Das zweite Mädchen wurde von dem Fahrzeug am Fuß getroffen und ebenfalls verletzt.
Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten die Kinder und brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen werden mussten.
Die Eltern der Mädchen waren während des Unfalls anwesend.

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Überfall auf Paketzusteller


Erfolglos blieb gestern Nachmittag der Überfall auf einen Paketzusteller in Prenzlauer Berg.
Der 25-Jährige war gegen 13.20 Uhr in der Dunckerstraße unterwegs, als er den Unbekannten an seinem Fahrzeug bemerkte.
Der Mann richtete eine Waffe auf den Boten und gab einen Schuss ab.
Anschließend rannte er in Richtung Wisbyer Straße davon und schoss mehrfach in Richtung des 25-Jährigen, welcher unverletzt blieb.
Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um Schreckschussmunition.
Der Tatverdächtige entkam unerkannt. Ein Kriminalkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) hat die Ermittlungen wegen versuchten Raubes übernommen.

Polizei Berlin

Seniorin in Wohnung überfallen


Eine Seniorin wurde gestern Nachmittag in ihrer Wohnung in Friedrichshagen überfallen.
Gegen 16.20 Uhr klingelte ein Mann an der Tür der im Fürstenwalder Damm wohnenden 83-Jährigen und bat darum, Geld wechseln zu können.
Die Frau ging zurück in ihre Wohnung und holte ihr Portemonnaie.
Als sie an die Tür zurückkehrte, stieß der Täter das Türblatt gegen sie, entriss ihr die Geldbörse und schubste die Seniorin im Flur zu Boden.
Dabei erlitt sie eine Prellung am Kopf, lehnte jedoch eine ärztliche Versorgung ab.
Der Räuber rannte in Richtung Jastrower Weg davon.
Die Ermittlungen zu dem Überfall hat das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.

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Kollision mit Traktor

Perleberg – In Quitzow kollidierte gestern gegen 12.50 Uhr ein Pkw Opel mit einem Traktor.
Der Pkw, geführt von einem 59-jährigen Prignitzer, war von der Buchholzer Chaussee auf die Landstraße abgebogen. Dabei hatte der Fahrer offenbar nicht den dort fahrenden Traktor beachtet, an dessen Steuer ein 19-jähriger Prignitzer saß.
Durch die Kollision der Fahrzeuge verletzte sich der 59-Jährige und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden.
Der Opel war nicht mehr fahrbereit.
Insgesamt entstand ca. 10.500 Euro Sachschaden.

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Drei Verletzte

Hennigsdorf – Mit einem Pkw Nissan befuhr ein 30-jähriger Berliner gestern gegen 21.00 Uhr die Feldstraße in Richtung Fontanestraße.
Dabei beachtete er offenbar nicht einen vorfahrtberechtigten Pkw Skoda, der von einem 35-jährigen Oberhaveler auf der Fontanestraße in Richtung Parkstraße geführt wurde.
Durch den Zusammenstoß kollidierte der Nissan noch mit einem Pkw Toyota, an dessen Steuer ein 19-jähriger Oberhaveler saß.
Alle drei Fahrer verletzten sich und mussten in verschiedene Krankenhäuser gebracht werden.
Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit, Schaden ca. 30.000 Euro.

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Kollision beim Überholen

Liebenwalde – Einen auf der Landesstraße zwischen Kreuzbruch und Zehlendorf haltenden Linienbus überholte gestern gegen 16.30 Uhr eine 49-jährige Oranienburgerin mit ihrem Pkw BMW.
Der vor ihr fahrende 37-jährige Barnimer scherte mit seinem Pkw Dacia ebenso aus und es kam zum Zusammenstoß der beiden Pkw.
Beide Fahrzeugführer verletzten sich und mussten in Krankenhäusern behandelt werden.
Die Pkw waren nicht mehr fahrbereit. Insgesamt entstand ca. 25.000 Euro Sachschaden.
Die Landesstraße musste für etwa zwei Stunden gesperrt werden.