• 17. September 2021 20:29

Großeinsatz wegen angebranntes essen, Bewohner reagiert blitzschnell

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Am heutigen Donnerstagabend wurde die Feuerwehr aus Neuruppin und Bechlin um 19:07 Uhr mit insgesamt 35 Einsatzkräfte und 7 Fahrzeugen in die Franz-Mehring-Straße alarmiert.

Ein 15-jähriger Jugendlicher hat in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses das Essen anbrennen lassen. Ein Bewohner reagierte blitzschnell und alarmierte umgehend die Rettungskräfte.

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Die Feuerwehr sucht die Wohnungen mit der Drehleiter ab. © Christian Guttmann

Es ist wichtig, dass man auch in solchen Situation sich bei der Feuerwehr melden, denn auch der Rauch von Angebranntes essen kann Giftig sein.

Hierzu ein Beitrag der Feuerwehr Essen zum Thema Küche.

Gefahrenquelle: Küche

Die Küche zählt mit ihren Elektrogeräten wie Kaffeemaschine, Wasserkocher und Herd zu den häufigsten Entstehungsorten für Wohnungsbrände. Ein häufiger Grund für das Ausrücken der Feuerwehr stellt dabei angebranntes Essen auf dem Herd dar, welches zu einer Rauchentwicklung führt. Eine kleine Unachtsamkeit kann da schnell zu Gefahr für Leben und Eigentum werden.

Bei Elektrogeräten wie Wasserkochern, Kaffeemaschinen oder Mikrowellen können Schäden am Stromkabel zu einem erst unbemerkten Schmorband und schließlich zu einem Küchenbrand führen.

Doch mit ein paar Tipps und Tricks kann man der Gefahrenquelle Küche ihre Gefährlichkeit nehmen:

  • Ungenutze Elektrogeräte gehören “ausgesteckt” und damit vom Strom genommen
  • Rauchmelder helfen Brände frühzeitig zu entdecken und sorgen im Notfall auch bei eigener Abwesenheit für Aufmerksamkeit bei den Nachbarn
  • Wenn ein Feuerlöscher für die Brandklassen A,B,C in der Nähe der Küche gelagert wird, können mit diesem Entstehungsbrände selbst gelöscht werden
  • Gasflaschen, Benzinkanister und Grille gehören nicht in die Wohnung
  • Essen, egal noch im Topf oder in der Tupperdose, sollte nicht unbeaufsichtigt auf der heißen Herdplatte stehen
  • Fluchtwege sollten immer frei sein

Zu einem Brand kam es glücklicherweise nicht. Grund des Einsatzes der Drehleiter war reine Vorsichtsmaßnahme. Es wurden alle Wohnungen in diesen Aufgang vorsichtshalber kontrolliert, ohne Ergebnis.

Gegen 20 Uhr konnten die Kameraden und Kameradinnen die Einsatzstelle verlassen.

Von Christian Guttmann


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