Lkw ohne funktionierende Bremse

BAB24/Fehrbellin

Gestern gegen 12.00 Uhr wurde auf der Autobahn an der Anschlussstelle Fehrbellin ein litauischer Sattelzug kontrolliert. Dieser war auf dem Weg von Wittstock nach Zagreb und hatte Holzplatten geladen. Der Fahrer des Gespannes war ein 24-Jähriger aus Weißrussland. Nachdem Polizisten erhebliche Mängel an der Bremsanlage festgestellt hatten, wurde das Fahrzeug durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen begutachtet. Dieser stufte den Sattelzug als komplett verkehrsunsicher sein. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Ein Bußgeld in Höhe von 450 Euro wurde ausgesprochen.

+++ ACHTUNG – Lebensgefahr im Auto +++

Die Sonne scheint, ab zum Strand, jetzt noch schnell etwas einkaufen…
Lassen Sie Ihre Kinder und Tiere währenddessen nicht allein im Auto. Dies kann für die Kleinen schnell zur Hitzeerschöpfung mit schwerwiegenden Folgen für den Kreislauf und Gehirn – bis hin zum Tod – führen.
Erschreckend viele Meldungen über Befreiungs- und Rettungsaktionen mit leider auch immer wieder tragischem Ausgang, zeigen jedes Jahr im Sommer, dass die Gefahr der Überhitzung im geschlossenen PKW noch immer unterschätzt wird.

Bei einer Außentemperatur von 30 Grad, steigt die Innentemperatur in einem PKW bereits nach 10 Minuten auf 37 Grad, nach 30 Minuten sind es 46 Grad.
Bei dunklen Fahrzeugen können die Temperaturen für die Kinder und Tiere sogar noch schneller lebensbedrohlich werden.

Kleine Kinder und Tiere können Temperaturunterschiede schlechter ausgleichen und haben weniger Flüssigkeitsreserven. Außerdem fehlt im inneren eines PKW die Luftbewegung – als Folge erhitzt der Körper drei Mal schneller als bei gleichen Temperaturen an der frischen Luft.
Und ab einer Körpertemperatur von 42 Grad versagen die Organsysteme

Also: Bei Hitze niemals Kinder im Auto lassen!
Dies gilt im Übrigen auch für Hunde, Katzen und andere Haustiere!

Bildquelle: Antenne Bayern

Heftige Explosionen erschüttert Hauptstadt von Libanon

In der libanesischen Hauptstadt Beirut hat es Medienberichten zufolge heftige Explosionen gegeben. Dabei wurden mehrere Häuser stark beschädigt. Über der Stadt hängt dichter Rauch. Bei der schweren Explosion in Beirut sind Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Etwa 2.750 Menschen wurden verletzt. Die Bilder sind dramatisch. In der libanesischen Hauptstadt Beirut ist es zu einer schweren Explosion gekommen. Laut der Nachrichtenagentur AFP sind dabei mindestens 50 Menschen getötet worden. Nach “vorläufigen Schätzungen” des Gesundheitsministeriums wurden rund 2.750 Menschen verletzt. “Es ist eine Katastrophe im wahrsten Sinne des Wortes”, sagte Gesundheitsminister Hamad Hassan beim Besuch eines Krankenhauses.

Video Quelle Canal 3 Guatemala

Über 100 Waldbrände im Land Brandenburg

Axel Vogel appelliert: Mit Nachdruck an alle, die Warnungen zur Verhinderung von Waldbränden ernst zu nehmen und einzuhalten.Potsdam – Mit steigenden Temperaturen von über 30 Grad erhöht sich nun auch wieder die Waldbrandgefahr im Land. Die extreme Trockenheit des Frühjahrs erweist sich als brandgefährlich: Von März bis Mitte Mai dieses Jahres gab es in Brandenburg bereits mehr als 100 Waldbrände – 14 Hektar Wald wurden dadurch geschädigt. In fast 20 Prozent besteht der Tatverdacht der Brandstiftung. Forstminister Axel Vogel: „Brandenburg ist mit Abstand das Bundesland mit den meisten Waldbränden. Dank der professionellen Waldbrandüberwachung in der neuen Waldbrandzentrale können Feuerwehren schnell alarmiert, die Ausbreitung der Brände verhindert und die Schäden in den meisten Fällen geringgehalten werden. Entscheidend aber ist und bleibt die Vorbeugung durch konsequenten Waldumbau.“2018 und 2019 mussten die Feuerwehren jeweils mehr als 400-mal ausrücken und waren bei zahlreichen Einsätzen tagelang gefordert. Auch in den beiden Jahren wurde die Zahl von 100 Waldbränden jeweils Ende Mai bereits überschritten. Im Jahr 2018 fielen bis zu diesem Zeitpunkt bei 121 Waldbränden bis Ende Mai rund 47 Hektar zum Opfer, 2019 waren es in 106 Waldbränden mehr als 40 Hektar.Axel Vogel: „Die vielen Waldbrände der letzten beiden Jahre und die mit dem Wassermangel verbundenen Waldschadensbilder zeigen für jeden erkennbar, dass wir dringend Strategien zur Anpassung der Wälder an die zunehmenden Extremwetterereignisse erarbeiten und zugleich in deren Umsetzung einsteigen müssen. Deshalb werden wir den Umbau hin zu mehr naturnahen Laubmischwäldern vorantreiben. Waldbrandgebiete werden wiederaufgeforstet und auf früheren Kiefernmonokulturen sollen stabile Mischwälder entstehen. Das sind Teile unseres Waldumbauprogramms, für das wir in diesem Jahr 4 Millionen Euro bereitgestellt haben.“Ab Gefahrenstufe 3 überwachen 106 Kameras die WälderAb Gefahrenstufe 3 (mittlere Gefahr) geht neben den Bereitschaftsdiensten im Forst die automatisierte Früherkennung in Betrieb. Hochauflösende Sensoren registrieren die Rauchwolken über den Baumkronen und melden dies an eine der Waldbrandzentralen im Land. „Im März 2020 haben wir in Wünsdorf die modernisierte Zentrale Süd in Betrieb genommen. 2021 geht in Eberswalde die Zentrale Nord ans Netz und löst die alten Überwachungszentralen in Belzig, Kyritz und Eberswalde ab“, so Axel Vogel. Die zwei Waldbrandzentralen seien dann auch besser mit den Leitstellen der Feuerwehren verknüpft.Die täglich um 8.00 Uhr verbindlich aktualisierten Gefahrenstufen für die jeweiligen Landkreise gelten 24 Stunden.Axel Vogel: „Der hohe Anteil von Bränden, die auf Brandstiftung zurückzuführen sind, ist erschreckend. Offene Feuer, weggeworfene Zigarettenreste oder Streichhölzer können in der aktuellen Situation der Wälder buchstäblich zum Flächenbrand werden. Ich appelliere mit Nachdruck an alle, die Warnungen zur Verhinderung von Waldbränden ernst zu nehmen und einzuhalten. Der Wald als Wasserspeicher, als Sauerstoff- und Kühlungsspender, als Ort der Erholung und der Ruhe, darf angesichts der ohnehin schon alarmierenden Situation durch Leichtsinnigkeit nicht noch mehr gefährdet werden. Es ist im wahrsten Sinne ein Spiel mit dem Feuer.“

Geld gefordert

Vier Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren wurden am 01.08. gegen 18.20 Uhr in der Puschkinstraße von zwei bislang unbekannten Jugendlichen angesprochen. Sie wurden nach Betäubungsmitteln und Bargeld gefragt und sollen auch geschlagen worden sein. Als die vier den Unbekannten etwas Bargeld gegeben hatten, kam es zur Rangelei zwischen den Beteiligten. Die beiden Unbekannten verließen daraufhin den Ort. Hinzugerufene Polizeibeamte konnten sie auch in der näheren Umgebung nicht mehr feststellen. Die vier Jugendlichen wurden leicht verletzt, eine medizinische Hilfe war jedoch zunächst nicht nötig. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Weitere Coronafälle im Landkreis Ostprignitz-Ruppin


Dem Gesundheitsamt im Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind neue COVID-19-Fälle gemeldet worden.

In Neuruppin ist eine ältere Frau positiv auf das SARS-CoV-2-Virus getestet worden. Auch bei einer Frau mit Wohnsitz Fehrbellin wurde das neuartige Coronavirus bei einem stationären Aufenthalt – allerdings in einer Einrichtung außerhalb des Landkreises – festgestellt. Bei einer dritten Person, die ebenfalls positiv auf das Virus getestet worden ist, handelt es sich um eine Frau aus Berlin. Sie hatte sich mit ihrem Ehemann im Bereich des Segelflugplatzes in Neuruppin aufgehalten und dort in der Nähe campiert. Derzeit laufen in diesem Fall weitere Kontaktermittlungen des Gesundheitsamtes.

Die Gesamtzahl der positiv Getesteten mit Hauptwohnsitz im Landkreis liegt damit aktuell bei 97. Hinzu kommen drei so genannte klinische Fälle – also Fälle ohne Positivtestung, aber mit eindeutigen COVID-19-Symptomen.

93 Menschen haben die Erkrankung überstanden und sind inzwischen gesund.

Letzteres trifft auch auf den Fall von Reiserückkehrern aus einem Risikogebiet zu, über den wir bereits informiert hatten. Hier gilt ein Familienmitglied inzwischen als genesen. Es handelt sich dabei um einen Säugling. Dieser zeigt keine Symptome einer COVID-19-Erkrankung mehr. Ein Erwachsener aus dieser Familie, der zunächst wegen des schweren Verlaufs der Krankheit stationär behandelt werden musste, konnte entlassen werden. Er wurde zuletzt aber noch schwach positiv getestet. Hier sind weitere Tests veranlasst worden.

Gegen einen Baum

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Neuruppin – Mit einem Pkw Ford befuhr ein 48-jähriger Mann aus Bayern gestern Nachmittag die Dorfstraße in Gühlen-Glienicke. Der Wagen kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Der 48-Jährige, seine 36-jährige Beifahrerin und zwei Mitfahrer im Alter von 12 und 14 Jahren wurden dabei verletzt. Alle mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Der Ford war nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 8.200 Euro geschätzt.

Unfalltragödie auf der A24: Zwei Tote und drei Schwerstverletzte – Polizei schreibt Anzeigen gegen elf Handygaffer

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Unfalltragödie auf der A24: Zwei Tote und drei Schwerstverletzte – Polizei schreibt Anzeigen gegen elf Handygaffer – Zwei Rettungshubschrauber im Einsatz – Beamte filmen Schaulustige, wie sie bei der Vorbeifahrt das Handy zücken

Sie waren auf dem Weg von Berlin in Richtung Hamburg – doch ihre Reise endete in einer Tragödie. Am Donnerstagabend kam es auf der A24 zwischen den Anschlussstellen Pritzwalk und Meyenburg zu einem folgenschweren Unfall. Ein Sattelzug fuhr auf der rechten Spur, als mit einem lauten Schlag ein Reifen an dem Fahrzeug platzte. Der Fahrer reduzierte das Tempo und wollte seine Maschine auf den Pannenstreifen steuern. Doch in diesem Moment krachte es erneut.

Ein VW Passat, besetzt mit einer fünfköpfigen Familie im Alter von 19-21 Jahren, war ungebremst in das Heck des Sattelzuges geknallt. Bis zur B-Säule schob sich das Auto unter den Lkw-Auflieger. Augenscheinlich hatte der Fahrer des Wagens die Situation zu spät bemerkt und konnte nicht mehr reagieren. Den alarmierten Einsatzkräften bot sich kurz darauf ein schreckliches Bild: Ersthelfer hatten bereits die Insassen teilweise befreit und damit begonnen, auf der Autobahn zu versorgen. Der Beifahrer des VW war in diesem noch eingeklemmt und hatte durch den Aufprall tödliche Verletzungen. Eine weitere Person wurde auf der Straße wiederbelebt. Neben mehreren angerückten Rettungswagen und vier Notärzten, landeten auch zwei Rettungshubschrauber auf der zwischenzeitlich in beide Richtungen gesperrten A24, um die Verletzten möglichst rasch in Kliniken fliegen zu können. Vier Familienmitglieder wurden wenig später mit allesamt schwersten Verletzungen in Krankenhäuser eingeliefert. In der Nacht erfolgte dann die traurige Mitteilung, dass eine weitere Person dort verstorben war.

Als wäre dieses Leid nicht schon schlimm genug, gab es erneut viele Schaulustige, die sich an diesem anscheinend ergötzen wollten. Nachdem die Polizei die Gegenfahrtrichtung wieder freigegeben hatte, registrierte sie dort eine Vielzahl an Verkehrsteilnehmern, die ihr Handy zückten. Die Beamten schlugen daraufhin zurück und stellten ihrerseits eine Kamera auf. Gegen elf Gaffer wird nun ein Strafverfahren eingeleitet. Ihnen kann nun eine hohe Geldstrafe oder gar eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren drohen.

Die Bergungsarbeiten zogen sich bis in die frühen Morgenstunden hin. Während die hinter der Unfallstelle im Stau stehenden Autos wenden und gegen die Fahrtrichtung von der Autobahn abfahren durften, mussten die Lkw-Fahrer länger warten, ehe sie die Unglücksstelle langsam passieren konnten. Nach der aufwändigen Unfallaufnahme hatte die Feuerwehr die traurige Aufgabe, die Leiche des noch Eingeklemmten aus dem völlig zerstörten Auto zu bergen, ehe die beteiligten Fahrzeuge abgeschleppt werden konnten. Die A24 war letztendlich über elf Stunden in Richtung Hamburg voll gesperrt.