Verstorben

Absturz im Havelland: Kleinflugzeug stürzt kurz nach dem Start nahe Flugplatz aus etwa 100 Metern Höhe auf Feld

Ein Toter und ein SchwerverletzterUrsache noch unklar – Zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort – Rettungshubschrauber im Einsatz

Datum: Donnerstag, 17. September 2020, ca. 10:30 Uhr
Ort: Paulinenaue, Landkreis Havelland, Brandenburg

Nahe Paulinenaue im Havelland ist gestern ein Kleinflugzeug abgestürzt. Das Unglück ereignete sich kurz nach dem Start, das Flugzeug flog nur wenige hundert Meter und stürzte dann aus einer Höhe von etwa 100 Metern in ein Feld. Beide Insassen wurden in dem Wrack eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr befreit werden.

Für einen der Männer an Bord kam jede Hilfe zu spät, der zweite wurde schwer verletzt und musste mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die Absturzursache ist noch unklar.
Entsprechende Ermittlungen wurden eingeleitet.

A11 In den Gegenverkehr geflogen Tödlicher Unfall.

Fürchterlicher Unfall am späten Samstagabend auf der A11. Ein mit zwei Personen besetzter Renault war im Baustellenbereich bei Joachimsthal nach Polizeiangaben mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs, als dessen Fahrer aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Wagen durchbrach die mobile Betonschutzplanke und kollidierte auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden BMW, der mit zwei Frauen besetzt war. Dadurch hob der Renault ab und überschlug sich mehrfach, ehe er auf dem Dach liegen blieb.

Die alarmierten Rettungskräfte konnten für die beiden Insassen des Renaults, ein 37-jähriger Mann und eine 39 Jahre alte Frau, nichts mehr tun. Sie starben noch im Wrack und mussten durch die Feuerwehr später geborgen werden. Die Frauen (54,24) im BMW zogen sich leichte Verletzungen zu und wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die A11 blieb über acht Stunden voll gesperrt. Die Polizei appelliert an Verkehrsteilnehmer, gerade im Baustellenbereich langsam zu fahren. “Bei einem solch eingeschränkten Verkehrsraum gibt es nicht viel Spielraum”, erklät Rene Weidemann. Seine Kollegen bestätigen ihm, dass ein Betonschutzplanke in Baustellen nicht leicht zu durchbrechen ist: “Da gehört einiges an Geschwindigkeit dazu.”

Viele Verkehrsteilnehmer standen aufgrund der Sperre über mehrere Stunden im Stau. „Wir stehen seit vier Stunden hier bei völliger Dunkelheit. Wir bekommen langsam Hunger, müssen vielleicht aufs Klo und erhalten einfach keinerlei Informationen. Das ist einfach nur frustrierend“, beklagt sich einer. Die Polizei öffnete schließlich die Betonwand der Baustelle und leitete den Verkehr so um.

TV / Zeitungsartikel

Tödlicher Unfall auf Allee bei Sonnenuntergang.

L14 Meyenburg (Prignitz) – Ein PKW-Fahrer im Alter zwischen 40 und 50 Jahren kam aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit frontal gegen einen massiven Straßenbaum. Hierbei war der Aufprall so heftig, dass das Fahrzeug sich frontal um den Baum wickelte.Der Fahrzeugführer wurde so schwer verletzt, dass jede Hilfe zu spät kam, er verstarb noch an der Unfallstelle. Ein Ersthelfer kam mit seinem Pkw aus Richtung Meyenburg an der Unfallstelle vorbei und entdeckte das völlig zerstörte wrack.

Ein Pkw-Fahrer geriet am Freitagabend auf der Landesstraße 14 zwischen Meyenburg und Krempendorf von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Er erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Der Ersthelfer versuchte vergeblich, die Person aus dem Fahrzeug zu befreien, was jedoch nicht gelang und Informierte umgehend die Rettungskräfte. Die Feuerwehr aus Meyenburg musste den eingeklemmten Fahrer aus seinem völlig zerstörten PKW mit schweren technischen Geräten bergen. Die durch die Polizei hinzugerufene Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf und beschlagnahmte das Fahrzeug. Gegen circa 20:30 Uhr wurde der Leichnam durch ein Bestattungsunternehmen abtransportiert.
Da das Fahrzeug so stark um den Baum gewickelt war, musste die Feuerwehr das Fahrzeug aus dem Baum herausziehen.
Das völlig zerstörte Fahrzeug wurde durch den Abschleppdienst mit einem Kran aufgenommen und abtransportiert.
Die Aufräumarbeiten dauerten bis circa 21:00 Uhr an.

Ein Pkw-Fahrer geriet am Freitagabend auf der Landesstraße 14 zwischen Meyenburg und Krempendorf von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Er erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.
Ein Pkw-Fahrer geriet am Freitagabend auf der Landesstraße 14 zwischen Meyenburg und Krempendorf von der Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum. Er erlag seinen Verletzungen noch an der Unfallstelle.

Die Feuerwehr weißt eindringlich darauf hin, sich den Witterungsverhältnissen anzupassen sowie die Geschwindigkeit einzuhalten. Licht, Laub und Feuchtigkeit sind eine gefährliche Mischung besonders in der Dämmerungszeit.

Germendorf: Polizistin verstirbt bei Schwerem Unfall auf der L172. Tragisch: Hund des getöteten Opfers blieb bis zur Bergung neben seinem Frauchen sitzen.

Datum: Montag, 07. September 2020, 19:43 Uhr Ort: L172 Germendorf bei Oranienburg, LK Oberhavel, Brandenburg
Dramatischer Einsatz für Polizei- und Rettungskräfte am Abend auf einer Landstraße bei Oranienburg: Bei einem Verkehrsunfall auf der schnurgeraden Allee der L172 bei Germendorf ist am Abend eine Autofahrerin ums Leben gekommen, drei weitere Personen wurden schwer verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen hatte die Frau, die als Polizistin in der Region arbeitet offenbar nach links in einen Waldweg abbiegen wollen, ein nachfolgender Fahrer eines Kleintransporters erkannte die Situation des abbremsenden Opels offenbar falsch und setzte zum zügigen Überholen – genau in dem Moment bog die Frau ab.
Mit hoher Wucht rammte der Kleintransporter in die Fahrerseite des Opels und drückte diesen noch gegen einen massiven Straßenbaum. Die Fahrerin wurde bei dem heftigen Aufprall schwer eingeklemmt und war zum Zeitpunkt des Eintreffens aller Rettungskräfte nicht ansprechbar, ein Notarzt konnte schließlich nur noch den Tod feststellen.
Der männliche Beifahrer konnte zügig befreit werden. Beide Insassen aus dem Kleintransporter wurden ebenfalls schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehr musste zur Bergung der getöteten Fahrerin schweres Gerät einsetzen.
Besonders dramatisch dabei: der Hund des Opfers wich seinem Frauchen bis zur Bergung nicht von der Seite und wachte über sie im Auto.

Dazu äußert sich der Feuerwehrsprecher im O-Ton.
Der Hund wurde danach einem Tierheim übergeben.
Die Hilfskräfte hatten mit einer weiteren Belastung zu kämpfen: Bei der getöteten Frau handelte es sich um eine eigene Kollegin der Polizei. Besonders betroffen waren die Polizeibeamte am Einsatzort, die nicht mehr helfen konnten.

Ein Streifenwagen war als erstes am Unfallort. Für alle Rettungskräfte ein schweres Ereignis. Ein Gutachter der DEKRA wurde eingesetzt, um nun den genauen Hergang zu rekonstruieren. In der Nacht wurden Abschleppdienste damit beauftragt, die völlig zerstörten Fahrzeuge sicher zu stellen.

Die L172 wurde über mehrere Stunden voll gesperrt.

Tödlicher Crash mit Radfahrer: 56-jähriger Radfahrer Verstirbt noch am Unfallort

Rägelin – Tödlicher Zusammenprall ungleicher Verkehrsteilnehmer: Auf der L18 bei Rägelin stieß am Sonntagabend ein BMW-SUV aus noch ungeklärter Ursache einen Radfahrer zusammen. Der Radfahrer flog nach dem Zusammenprall mit dem schweren Pkw durch die Luft und schlug in die Windschutzscheibe ein. Sein Rad kam circa 20 Meter weiter zum Liegen. Trotz der sofort durch Ersthelfer eingeleiteten und später durch die Rettungskräfte fortgeführten Reanimationsmaßnahmen verstirbt der 56-jährige Mann noch am Unfallort. Die 43-jährige Fahrerin und ihre 18-jährige Beifahrerin erleiden einen Schock und werden ebenso wie die Ersthelfer und Augenzeugen von Notfallseelsorgern betreut.

Warum es zu dem Unfall genau kam, ist noch unklar. Ein Gutachter soll nun den Unfallhergang rekonstruieren.