• 2. Oktober 2022 13:50

Aktuelles

  • Tragischer Bahnunfall in Neuruppin

    Eine 16-Jährige hat sich am Montagabend das Leben genommen. Die Jugendliche wurde bei Neuruppin von einer Regionalbahn erfasst und starb. Laut Polizei ist die 16-Jährige noch an der Unfallstelle gestorben. Trotz einer sofort eingeleiteten Vollbremsung konnte der Zugfahrer die Kollision nicht verhindern. Im Normalfalle berichten wir nicht über Suizid, jedoch möchten wir hier auch ein wenig mit diesem Artikel helfen und aufklären.


    Was kann ich tun bei Suizidgedanken?

    Suizidgedanken sind eine normale Reaktion auf bedrohliche Krisen
    Wenn Menschen über längere Zeit unerträglichen Belastungen ausgesetzt sind, kommt es häufig vor, dass Suizidgedanken auftauchen. Dass Sie an Suizid denken, ist also kein Grund, sich zu schämen oder zu denken, Sie seien nicht normal. Suizidgedanken gehören zu Lebenskrisen, wie Fieber zur Lungenentzündung. Genau wie bei der Lungenentzündung ist es aber wichtig, dass Sie das «Fieber» – also Ihre Suizidgedanken – nicht einfach ignorieren oder verheimlichen. Lesen Sie mehr darüber, wie es zu Suizidgedanken kommt.

    Wenn die Gedanken drängen: Nicht allein bleiben und sofort Hilfe holen!
    In Lebenskrisen mit Suizidgedanken kann es geschehen, dass Sie vor lauter Leidensdruck eine Art «Tunnelblick» bekommen und zeitweise nicht mehr so klar denken können wie sonst. Wie bei schweren Kopf- oder rasenden Bauchschmerzen ist die Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt. Menschen in suizidalen Krisen sehen auf einmal keine andere Lösung mehr für ihre Probleme, als sich das Leben zu nehmen – auch wenn die allermeisten eigentlich nicht sterben möchten. Auch scheinbar nichtige Ereignisse können in dieser Verfassung einen Suizidversuch auslösen. Darum ist es wichtig, dass Sie in suizidalen Krisen nicht allein bleiben und sich Hilfe holen. Adressen für den Notfall finden Sie hier.

    Sie können etwas tun: Darüber sprechen ist der erste und wichtigste Schritt
    Es gibt verschiedene Dinge, die Sie machen können, um Ihren Suizidgedanken etwas entgegenzusetzen. Das Wichtigste ist, dass Sie die Gedanken nicht für sich behalten und mit jemandem darüber sprechen. Betroffene berichten, dass ihre Suizidgedanken abnahmen, sie wieder erholsamer schlafen konnten und Hoffnung schöpften, nachdem sie sich jemandem anvertraut hatten.

    Umgang mit suizidalen Menschen
    Welche Alarmzeichen sollte man wirklich ernst nehmen?

    Suiziddrohungen und -ankündigungen
    Das Vorurteil, dass sich ein Mensch, der von Selbsttötung spricht, nichts antut, ist falsch.
    Große Hoffnungslosigkeit und Äußerungen wie:
    „Es hat ja doch alles gar keinen Sinn mehr“, „Eines Tages muss, auch mal Schluss sein“, „Es muss jetzt etwas passieren“, sind bei depressiven Menschen Hinweise auf eine ernste Gefährdung.
    Angelegenheiten ordnen, Abschied nehmen
    Viele Menschen möchten vor einem Suizid ihre Angelegenheiten ordnen. Sie verschenken etwa Wertgegenstände, setzen ihr Testament auf oder verabschieden sich von ihren Freunden und Verwandten. Wer fest zum Suizid entschlossen ist, wirkt oft ruhiger, gefestigter und weniger verzweifelt. Die Mitwelt kann zu dem trügerischen Schluss kommen, es gehe mit der/demjenigen endlich wieder aufwärts.

    Suizid-Trauernde

    Einen nahestehenden Menschen durch Suizid zu verlieren, gehört zu den schmerzlichsten Erfahrungen, die ein Mensch machen kann. Die Selbsttötung geschieht für die Hinterbliebenen oft unerwartet und bringt Fragen bzw. Erschwernisse mit sich, die bei anderen Todesarten nicht auftauchen. Der Schmerz geht oft einher mit der Frage nach dem „Warum“, mit Schuldgefühlen, tiefer Verzweiflung und Wut auf den Verstorbenen. Hinterbliebene stellen sich die quälende Frage, ob man den Suizid nicht hätte vorhersehen oder verhindern können.

    Sie sind nicht allein. Suchen Sie sich Unterstützung für diese schwere Zeit!

    Hilfe finden Sie bei diesen Anlaufstellen:

    AGUS e.V. – Angehörige um Suizid

    FRANS – Frankfurter Netzwerk Suizidprävention

    Hilfe nach Suizid – Online-Programm für Trauernde

    BeSu Berlin – Beratung für suizidbetroffene Angehörige

    Sie haben Suizid-Gedanken? Hier gibt es Hilfe

    Wenn Sie selbst depressiv sind oder wenn Sie Suizid-Gedanken plagen, dann kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge im Internet oder die kostenlose Hotline 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222
    oder 116 123.

  • Pkw-Fahrer nach Unfall unsicher und geht zur Polizei

    Neuruppin – Von der Heinrich-Rau-Straße wollte gestern gegen 20.35 Uhr ein 61-jähriger Ostprignitz-Ruppiner in den Kreisverkehr an der Ecke zur Artur-Becker-Straße einfahren und stoppte seinen Pkw Hyundai, um einen Fußgänger am Überweg passieren zu lassen. Als er anschließend wieder losfuhr, querte plötzlich von links ein Radler die Fahrbahn. Es kam zum leichten Zusammenstoß, woraufhin der Mann stürzte und offenbar leicht verletzt wurde.

    Der Pkw-Fahrer erkundigte sich nach dem Wohlergehen des Radlers. Da keiner von beiden Ansprüche erhob, verließen sie die Unfallstelle, ohne Personalien auszutauschen. Weil er sich nicht sicher war, ließ der 61-Jährige den Unfall im Nachgang im Polizeirevier aufnehmen. Am Pkw BMW entstand ein leichter Sachschaden in Höhe von etwa 50 Euro.

    Die Polizei rät:
    Wenn Sie als Verkehrsteilnehmer an einem Unfall beteiligt sind, müssen Sie bei einem Sachschadensunfall
    nicht zwingend die Polizei informieren. Wenn sich die Unfallbeteiligten einig sind, kann man die Versicherungsangelegenheiten auch persönlich miteinander klären. Sie sollten jedoch immer Ihre Personalien austauschen, um Ansprüche im Nachgang zu erheben. Wenn ein Beteiligter bei dem Unfall verletzt wurde, ist
    es grundsätzlich ratsam, die Polizei zu informieren. Manchmal schmerzen die Verletzungen anfangs nicht,
    können jedoch im Nachgang behandlungsbedürftig werden. Ein Austausch der Personalien ist immer ratsam.

  • Hund bei Schwelbrand von der Feuerwehr gerettet.

    Neuruppin – Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei rückten am Montag gegen 15.25 Uhr zu einem Brand in den Jasminweg im Lindenzentrum aus. Eine Seniorin hatte sich in ihrer Wohnung Essen zubereitet, woraufhin es zu einem Schwelbrand kam.

    Die Kameraden der Feuerwehr verhinderten eine Ausbreitung des Brandes und retteten bei der Nachsuche einen Hund aus der verrauchten Wohnung.

    In einem Rettungswagen wurde die 87-Jährige untersucht, konnte jedoch unverletzt entlassen werden. Auch die anderen Anwohner des Hauses blieben unverletzt.

    Die betroffene Wohnung ist vorerst nicht mehr bewohnbar. Bisher ist die Höhe des entstandenen Sachschadens nicht bekannt.

    © Brandenburg News 24 / Sandra Kirchner / Christian Guttmann

  • Nebengebäude brennt in Cottbus komplett aus

    Cottbus. Am Samstagabend kam es in der Cottbuser Straße Steinteichmühle zu einem Brand eines Nebengebäudes. Bereits auf der Anfahrt der ersten Einsatzkräfte war ein Brand sichtbar.

    Umgehend wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert, die Feuerwehr begann umgehend mit der Brandbekämpfung.

    Nach ersten Angaben der Leitstelle Lausitz brannte ein Nebengebäude 20×12 Meter. Mit mehreren Strahlrohren wurde die Brandbekämpfung eingeleitet. Der Brand könnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, wie die Leitstelle mitteilte, wurde eine Person durch den Rettungsdienst mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus gebracht.

    Das Wasser wurde mit mehreren Tanklöschfahrzeugen im Pendelverkehr zur Einsatzstelle gebracht, des Weiteren wurde die Einsatzstelle durch die Feuerwehr ausgeleuchtet. Wie der Brand entstand, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

    Von Christian Guttmann

    Bilder: © Blaulichtreport Lausitz

  • Ein schwarzer Samstag, drei Tote nach Motorradunfall auf Flugplatzgelände bei Alt Daber OPR.

    Alt Daber. Aus noch unerklärlichen Gründen kam es am gestrigen Samstagnachmittag gegen 14:30 Uhr bei Alt Daber zu einem tödlichen Unfall.
    Bei diesem Unfall sind insgesamt drei Personen im Alter von 36, 46 und 47 Jahren noch an der Unfallstelle verstorben. Nach ersten Informationen waren zum Zeitpunkt des Unfalls in etwa 50 Passanten direkt in der Nähe und wurden Augenzeugen des tragischen Geschehens. Laut der MAZ hörten die Anwesenden ein Aufheulen der Motoren und dann einen lauten Knall. 

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten sich die Männer zu einem Fotoshooting auf dem Flugplatzgelände getroffen, berichtet die MAZ weiter.

    Als die Rettungskräfte eintrafen versuchten Sie noch, die drei Männer zu reanimieren. Doch leider ohne Erfolg, alle drei erlagen ihren schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die Einsatzkräfte sowie die der Feuerwehr, aber auch die Augenzeugen standen Seelsorger und das Einsatznachsorge-Team zur Verfügung so Mathias Krüger von der Freiwilligen Feuerwehr Wittstock/Dosse.

    Laut der Polizei kommt es auf dem ehemaligen Flugplatz regelmäßig zu schweren, auch teils tödlichen Unfällen, deshalb werden hier auch Kontrollen durchgeführt, damit es nicht weiterhin zu illegalen Rennen kommt. So Amadeo Pogaltz von der Polizei Anhaltspunkte, wonach die Männer ein illegales Rennen gefahren sein könnten, hat sich wohl nicht bestätigt.

    Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

    Anmerkung der Redaktion

    Wir wünschen allen Beteiligten sowie der Angehörigen, aber auch den Einsatzkräften viel Kraft für die schwere Zeit.

    Von Christian Guttmann

    © Brandenburg News 24 / Christian Guttmann / Sandra Kirchner