Aktuelles

  • Trickbetrügerin blitzt ab

    Rheinsberg – Mit dem Versuch, eine 71-Jährige am Telefon zu betrügen, ist eine Unbekannte am Montag gescheitert.
    Gegen 18:45 Uhr hatte sie bei der Dame angerufen und sich als Kriminalbeamtin ausgegeben.
    Sie berichtete, dass man in der Umgebung eine Diebesbande festgenommen habe, welche eine Liste mit dem Namen der 71-Jährigen bei sich hatte.
    Nun benötige man Informationen über die Wertgegenstände der Dame.
    Die Angerufene verweigerte allerdings entsprechende Angaben und beendete das Gespräch.

    Die Polizei weist noch einmal darauf hin, dass Polizeibeamte niemals telefonisch nach Wertsachen fragen würden.
    Auch werden am Telefon grundsätzlich keine Geldforderungen gestellt, wie es Betrüger bei anderen Anrufen häufig tun.
    Im Zweifel sollten Angerufene immer das Telefonat beendet und den Hörer auflegen, und anschließend über den Notruf die echte Polizei verständigen.

  • Unter Drogeneinfluss randaliert

    Karstädt – In einem Mehrfamilienhaus in der Pestalozzistraße hat ein Mieter am Dienstag gegen 20:00 Uhr im Treppenhaus randaliert.
    Der unter Drogeneinfluss stehende Mann hatte sich offenbar versehentlich unbekleidet aus seiner Wohnung ausgeschlossen und versucht, die Wohnungstüren der anderen Mieter einzutreten.
    Außerdem demolierte er ein Treppengeländer.
    Den hinzugerufenen Polizeibeamten trat der 31-jährige Pole sehr aggressiv entgegen und weigerte sich, den Anweisungen zu folgen.
    Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei kam es zu Gewalthandlungen gegenüber den Einsatzkräften.
    Als dem Mann Handfesseln angelegt werden sollten, verletzte sich ein 25-jähriger Polizeibeamter leicht am Arm, er blieb aber dienstfähig.

    Als der Pole im Funkstreifenwagen mit dem Kopf gegen die Fahrzeugscheibe schlug und in Richtung der Einsatzkräfte spuckte, wurde ihm eine Spuckschutzhaube angelegt.
    Ein Arzt stellte seine Gewahrsamsfähigkeit fest.

    Später klagte der Mann über Atemnot sodass ein Notarzt hinzugerufen wurde.
    Dieser ordnete an, den 31-Jährigen zur stationären Aufnahme ins Krankenhaus zu bringen, um eine medizinisch Beobachtung sicherstellen zu können.

  • Durchsuchungen in der Spayer-Szene

    Wittenberge – Am 20.01.2021 Uhr wurden im Stadtgebiet von Wittenberge und Bad Wilsnack durch Kräfte der Polizeidirektion Nord und der Polizeiinspektion Prignitz drei Wohnungen im Zusammenhang der Graffitiserie „Elsterglanzcrew“ durchsucht.
    Die Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichtes Neuruppin richteten sich gegen zwei männliche Personen im Alter von 22 und 32 Jahren, denen Sachbeschädigungen durch Graffiti im Stadtgebiet von Wittenberge in 99 Fällen vorgeworfen werden.
    Diese waren in der Regel mit dem Kürzel „EGC“ versehen.

    Im Ergebnis der Umsetzung konnte umfangreiches Beweismaterial wie Vorlagen mit den entsprechenden Tags (Namenskürzel) und Tatmittel aufgefunden und sichergestellt werden.
    Ebenfalls wurden verschiedene Betäubungsmittel und Bargeld in szenetypischer Stücklung aufgefunden und sichergestellt.
    Entsprechende Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden gefertigt.

  • Zugriff auf Computer ergaunert

    Hohen Neuendorf – Unter dem Vorwand, als Support-Mitarbeiter eines Softwareunternehmens Wartungsarbeiten vornehmen zu müssen, hat ein Unbekannter am Dienstag gegen 11:00 Uhr eine 62-Jährige dazu gebracht, ihm vollen Zugriff auch ihren PC zu gewähren.
    Dadurch erhielt er unter anderem Zugang zu diversen E-Mail-Konten sowie dem Bankkonto der Dame.
    Zudem brachte er sie im Verlauf des vierstündigen Gesprächs dazu, mehrere TAN-Nummern zu generieren, über die insgesamt ein hoher vierstelliger Geldbetrag von ihrem Konto abgebucht wurde.
    Dabei kündigte er an, dass das Geld am Folgetag zurückgebucht werden würde.

    Offenbar sprach der Mann englisch und nutzte dabei ein Übersetzungsprogramm, über das die Texte auf dem Bildschirm der Geschädigten erschienen.
    Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen.

  • Unaufmerksam am Fußgängerüberweg

    Kyritz – Beim Überqueren eines Fußgängerüberwegs ist ein 16-jähriger Radfahrer am Dienstag gegen 11:20 Uhr im Rehfelder Weg von einem PKW Mercedes angefahren und verletzt worden.
    Offenbar hatte der Schüler beim Überqueren der Straße nicht auf den Verkehr geachtet, sodass es zum Zusammenstoß mit dem Auto eines 73-Jährigen kam.
    Der 16-Jährige wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
    Es entstand ein Sachschaden von rund 1.600 Euro.