• 20. Oktober 2021 08:17

Aktuelles

  • Nach Tötungsdelikt in Wedding – 32-Jähriger in Bayern festgenommen

    Nach einem Tötungsdelikt in Wedding nahmen Spezialeinsatzkräfte heute Nachmittag den Tatverdächtigen in Bayern fest. Durch intensive Ermittlungen der Zielfahndung Berlin konnte der mit Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes gesuchte 32-jährige Tatverdächtige heute in Regensburg lokalisiert und von Spezialeinsatzkräften der bayrischen Polizei gegen 16.30 Uhr auf öffentlichem Straßenland festgenommen werden. Dem Tatverdächtigen wird vorgeworfen, am 2. Oktober 2021 gegen 23 Uhr, einen 42-Jährigen in der Schulstraße in Wedding vor einer Shisha-Bar getötet zu haben. Der 32-Jährige wird noch heute am Ort einem Ermittlungsrichter zur Haftbefehlsverkündung vorgeführt.

    Erste Gemeinsame Meldung Staatsanwaltschaft und Polizei Berlin
    Tötungsdelikt vor Bar

    Zu einem Tötungsdelikt in Wedding hat in der vergangenen Nacht die 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt die Ermittlungen übernommen. Nach derzeitigem Erkenntnisstand hat ein Mann kurz nach 23 Uhr auf einen 42-Jährigen in der Schulstraße geschossen, der dadurch tödlich verletzt wurde. Die Tat ereignete sich vor einer Bar. Der Täter ist flüchtig. Als Motiv werden private Streitigkeiten vermutet. Die Polizei konnte mehrere Bild- und Videomaterialien sichern. Die Ermittlungen zum Tatgeschehen und die Befragung von Zeuginnen und Zeugen dauern an.

    Die Kriminalpolizei fragt:

    • Wer hat in der vergangenen Nacht gegen 23 Uhr im Zusammenhang mit der Tat auffällige Beobachtungen gemacht? Gesucht werden insbesondere die Gäste der Shisha-Bar zur Tatzeit.

    • Wer hat möglicherweise bei oder nach der Tat Bilder oder Videos aufgenommen?
    • Wer kann Angaben zum Tatverdächtigen, dessen Identität und/oder Aufenthaltsort machen?
    • Wer kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

    Hinweise nimmt die 7. Mordkommission beim Landeskriminalamt der Polizei Berlin entweder per E-Mail an lka117@polizei.berlin.de oder unter der Telefonnummer (030) 4664-911777 entgegen. Zeuginnen und Zeugen können sich aber auch an jede andere Polizeidienststelle wenden.

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    Von Onlineredaktion

  • Verkehrsunfallflucht mit Folgen – LKA ermittelt

    Die Ermittlungen zu den Folgen eines Verkehrsunfalles am Nachmittag des 15. Oktober in Reinickendorf führt ein Kommissariat des Landeskriminalamtes. Nach bisherigen Erkenntnissen und Ermittlungen war ein 38-Jähriger gegen 17.05 Uhr mit einem VW auf der Residenzstraße aus Richtung Stargardtstraße in Richtung Franz-Neumann-Platz unterwegs. An der Einmündung zur Simmelstraße ordnete er sich nach links ein, um auf die Simmelstraße abzubiegen. Verkehrsbedingt musste er in Höhe des Fahrbahndurchbruches zur Simmelstraße halten, als ein bislang unbekannter Mann mit einem Mercedes-Transporter auf den VW des 38-Jährigen prallte, diesen einige Meter nach vorn schob und anschließend auf der Residenzstraße weiterfuhr. Einige Meter hinter der Einmündung kam der Transporter nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen geparkten Audi und mehrere Poller, an denen er schließlich zum Stehen kam. Kurz darauf stieg der Fahrer aus dem Transporter aus und flüchtete vom Unfallort. Zum Ort alarmierte Einsatzkräfte stellten auf der offenstehenden Ladefläche mehrere Kartons mit einer großen Menge Marihuana fest. Gerade als die Polizistinnen und Polizisten den Transporter sicherten und den Verkehrsunfall aufnahmen, erschien ein Mann, öffnete die Ladefläche und nahm sich einen der Kartons. Bevor er damit flüchten konnte, nahmen die Einsatzkräfte den 33-Jährigen, der nach bisherigen Ermittlungen nicht im Zusammenhang mit der Ladung des Transporters, dessen Fahrt und dem geflüchteten Fahrer steht, fest. Spätere Ermittlungen zu ihm ergaben, dass gegen ihn ein Haftbefehl bestand, sodass er der Justiz überstellt wurde. Die andauernden Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz führt das zuständige Dezernat des Landeskriminalamtes. Die Ermittlungen zum Verkehrsunfall und dem flüchtigen Fahrer führt das für Verkehrsdelikte zuständige Kommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord).

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    Von Onlineredaktion

  • Feuer im Motorraum

    BAB 24/ Herzsprung – Gestern gegen 14.50 Uhr befuhr eine 28-jährige Audi-Fahrerin aus Mecklenburg-Vorpommern die Bundesautobahn 24 aus Richtung Neuruppin kommend in Richtung Herzsprung. Aus bislang ungeklärter Ursache bemerkte die 28-Jährige plötzlich weißen Rauch aus dem Auspuff entweichen und anschließend einen lauten Knall. Die Audi-Fahrerin fuhr dann auf den Seitenstreifen und stellte Feuer im Motorraum des Fahrzeuges fest. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten den in Vollbrand geratenen Pkw daraufhin. Im Rahmen der Löscharbeiten wurde die Richtungsfahrbahn Hamburg gesperrt, wodurch es zu erheblichen Stauerscheinungen kam. Zu Personenschäden kam es bei dem Ereignis nicht. Der nicht mehr fahrbereite Audi wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Der Gesamtsachschaden wird mit ca. 5.000 beziffert.

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    Von Onlineredaktion

  • Riskantes Überholmanöver

    Groß Pankow – Heute Morgen gegen 06.25 Uhr befuhr ein 44-jähriger Mann aus Mecklenburg-Vorpommern mit seinem Pkw Ford die Bundesstraße 189 aus Richtung Groß Pankow in Richtung Retzin. Vor dem Ford-Fahrer fuhr ein 60-jähriger Lkw-Fahrer einer Sattelzugmaschine mit Auflieger aus Mecklenburg-Vorpommern. Der 44-jährige Mann setzte mit seinem Ford zu einem Überholmanöver an. Auf Grund von Gegenverkehr scherte der Ford-Fahrer nach rechts ein und streifte dabei den Sattelzug der Marke MAN. Infolge der Kollision kam der Lkw MAN nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte eine Leitplanke. Zur einer Kollision mit dem Gegenverkehr kam es nicht. Der Ford-Fahrer wurde leicht verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. An beiden Fahrzeugen und der Leitplanke entstand Sachschaden in einer Höhe von ca. 23.000 Euro. Der Lkw MAN war nicht mehr fahrbereit. Während der Unfallaufnahme musste die Bundesstraße 189 zeitweise in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

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    Von Onlineredaktion

  • Im Bus randaliert, beleidigt und bedroht – Anschließend Widerstand geleistet

    Eine Polizeistreife des Abschnitts 11 wurde gestern Abend in den Tegeler Forst alarmiert. Gegen 20.20 Uhr an einer Bushaltestelle in der Konradshöher Straße, im Ortsteil Tegel, angekommen, trafen die beiden Kollegen auf eine stark alkoholisierte Frau sowie den Fahrer eines Linienbusses, der an der Haltestelle abgestellt war. Letztgenannter gab an, die Mitfahrende habe sich auf der Fahrt von Alt-Tegel Richtung Konradshöhe lautstark über die Maskenpflicht beschwert, den Fahrer beleidigt, bedroht und im Bus randaliert. Im Rahmen der durch die eingesetzten Polizeikräfte durchgeführten Identitätsfeststellung der 45-Jährigen, setzte sich diese mit Tritten zur Wehr, verweigerte die Herausgabe eines Personaldokuments und traf bedrohende sowie beleidigende Aussagen. Da sie eine freiwillige Atemalkoholkontrolle ablehnte, kam sie zwecks Blutentnahme und zur erkennungsdienstlichen Behandlung in einen Polizeigewahrsam. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte sie ihren Weg fortsetzen, wird sich künftig aber wegen einer Vielzahl von Delikten verantworten müssen. Die angegangenen Beamten und der Busfahrer blieben unverletzt.

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    Von Onlineredaktion