Einfamilienhaus in Babitz durch Feuer zerstört: Etwa 200.000 Euro Schaden
© Quelle: Freiwillige Feuerwehr Wittstock/Dosse

WITTSTOCK/DOSSE Am Montagmittag kam es im Wittstocker Ortsteil Babitz zu einem verheerenden Brand in einem Einfamilienhaus.
Ein Großaufgebot der Feuerwehr kämpfte stundenlang gegen die Flammen. Verletzt wurde niemand, doch das Haus ist vorerst unbewohnbar.

Die Ruhe in der Babitzer Straße wurde am heutigen Montag, den 2. März 2026, jäh unterbrochen. Um 12:43 Uhr schrillten die Alarmglocken bei der Freiwilligen Feuerwehr Wittstock/Dosse. Die Meldung: Brand in einem Wohngebäude.

Dichter Qualm und „Nullsicht“ für die Einsatzkräfte
Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Babitz und Wittstock bestätigte sich der Ernst der Lage. Aus dem Einfamilienhaus drangen Feuer und dichter, schwarzer Qualm. Die Einsatzkräfte handelten sofort. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz umgehend zum Innenangriff vor, um den Brandherd direkt zu bekämpfen.

Die Bedingungen im Inneren des Hauses waren extrem: Binnen weniger Minuten hatte sich das Feuer ausgebreitet, sodass die Feuerwehrleute bei absoluter „Nullsicht“ arbeiten mussten. Insgesamt waren vier Trupps unter Atemschutz im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.

Nachalarmierung weiterer Wehren
Um genügend Atemschutzgeräteträger für den schweißtreibenden Einsatz vor Ort zu haben, wurden zusätzlich die Ortswehren aus Wulfersdorf und Freyenstein nachalarmiert. Nachdem das Feuer niedergerungen war, wurde das Gebäude mittels Drucklüftern vom Rauch befreit. Mit einer Wärmebildkamera suchten die Einsatzkräfte akribisch nach verbliebenen Glutnestern, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.

Bewohner hatten Glück im Unglück
Einsatzleiter Steffen Müller von der Freiwilligen Feuerwehr Wittstock konnte zumindest in puncto Personenschaden Entwarnung geben: „Die Hausbewohnerin befand sich während des Brandausbruchs außerhalb des Gebäudes.“ Sie blieb körperlich unversehrt.

Hoher Sachschaden – Haus unbewohnbar
Der materielle Schaden ist jedoch immens. Ein Blick in das Innere des Hauses zeigt die Zerstörung: Verkohlte Möbel, geschwärzte Wände und herabgefallene Deckenteile zeugen von der Hitzeentwicklung. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden vorläufig auf rund 200.000 Euro. Das Haus ist derzeit nicht mehr bewohnbar.
Gegen 16:15 Uhr konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die nun die Ermittlungen zur genauen Brandursache führt.

 


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