Fehlalarm in Neuruppin: Vogelschreck statt Rauchmelder löst Feuerwehreinsatz aus
© Quelle: C. Gutt

Neuruppin. Am Dienstagmittag rückte die Feuerwehr Neuruppin zu einem vermeintlichen Notfall in die Otto-Grotewohl-Straße aus.
Besorgte Nachbarn hatten den lauten Alarm eines Heimrauchmelders gehört und umgehend den Notruf gewählt.
Vor Ort erwartete die Einsatzkräfte jedoch eine kuriose Überraschung.

Gegen 13:15 Uhr trafen die Retter am Einsatzort ein. Insgesamt war die Feuerwehr mit vier Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften angerückt.
Um der Ursache des durchdringenden Piepens schnell auf den Grund zu gehen, brachten die Feuerwehrleute umgehend eine Drehleiter in Stellung.
Bei der Überprüfung der betroffenen Wohnung von außen klärte sich die Situation rasch auf, die vermeintliche Gefahr entpuppte sich als völlig harmlos.

Der Alarmton stammte nicht von einem lebensrettenden Rauchmelder in der Wohnung, sondern von einem sogenannten Marder- und Vogelschreck, der auf dem Balkon installiert war und Geräusche von sich gab.

Trotz der schnellen Entwarnung gingen die Einsatzkräfte auf Nummer sicher.
Da die Bewohner der betroffenen Wohnung zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht zu Hause waren, wurden sie von der Feuerwehr kontaktiert und zur Adresse gebeten.
Gemeinsam kontrollierte man die Räumlichkeiten noch einmal von innen, um einen tatsächliche Brand zweifelsfrei ausschließen zu können.
Im Anschluss konnte die Feuerwehr ihren Einsatz erfolgreich beenden.