Glückliches Ende bei eisigen -5 Grad: Drohneneinheit des Landkreises findet vermissten Senior in Fehrbellin und rettet ihm das Leben
© Quelle: C. Gutt

Fehrbellin – Ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit endete in der Nacht zu Montag glücklich: Dank des schnellen Einsatzes modernster Technik konnten Rettungskräfte einen leicht bekleideten Senior, der bei Eiseskälte aus einem Pflegeheim verschwunden war, rechtzeitig finden und retten.

Es war eine bitterkalte Nacht am Sonntag, dem 15. Februar 2026. 
Das Thermometer zeigte minus 5 Grad Celsius an, als in einer Pflegeeinrichtung in Fehrbellin die Sorge wuchs. Ein älterer Bewohner wurde vermisst. 
Besonders dramatisch: Der Mann trug lediglich einen Schlafanzug und war der lebensbedrohlichen Kälte schutzlos ausgeliefert.

Vergebliche Suche und Alarmierung
Nachdem das Pflegepersonal die Einrichtung und das Gelände etwa 50 Minuten lang vergeblich abgesucht hatte, wählten die Mitarbeiter gegen späten Abend den Notruf. Die Polizei Neuruppin reagierte sofort. Angesichts der extremen Minustemperaturen bestand akute Lebensgefahr durch Unterkühlung.

Hightech-Unterstützung aus der Luft
Die Polizei startete umgehend Suchmaßnahmen, unter anderem mit einem Diensthund. Doch um keine Zeit zu verlieren, forderten die Beamten gegen 23:00 Uhr Spezialkräfte an: Die Drohneneinheit des Landkreises Ostprignitz-Ruppin.
Einsatzkräfte aus den Wachbereichen Neuruppin, Alt Ruppin und Rheinsberg rückten an, um den Vermissten aus der Luft zu suchen. Ausgestattet mit einer Wärmebildkamera suchte der Drohnenpilot das Gebiet systematisch nach der Körperwärme des Mannes ab.

Die erlösende Entdeckung
Kurz nach Mitternacht dann der entscheidende Erfolg: Die Wärmebildkamera der Drohne lokalisierte den Senior, der bereits am Boden lag. Sofort wurden die bodengebundenen Einsatzkräfte und das Pflegepersonal zur Fundstelle gelotst.
Der Mann wurde schnellstmöglich in die Wärme der Pflegeeinrichtung gebracht und dort erstversorgt, bis der Rettungsdienst eintraf. Anschließend wurde er zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen in das Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg (UKRB) nach Neuruppin gebracht.

Große Erleichterung bei allen Helfern
Der Einsatz endete mit großem Aufatmen. Sowohl die Polizei als auch die Einheiten des Katastrophenschutzes und das Pflegepersonal zeigten sich überglücklich und erleichtert, dass das Zusammenspiel von Mensch und Technik ein Menschenleben retten konnte.