Kilometerweit sichtbare Rauchsäule - Feuerwehreinsatz im Gewerbegebiet Werder
© Quelle: Nico Bsufka

Am Mittwochnachmittag sorgte eine weithin sichtbare Rauchentwicklung im Amt Temnitz für Aufsehen. Was zunächst als bedrohlicher Hallenbrand bei der Firma „Behälterbau Huch“ in Werder gemeldet wurde, entpuppte sich vor Ort glücklicherweise als Feuer im Außenbereich. Ein Übergreifen auf die Werkshalle sowie eine Behinderung des Verkehrs auf der nahegelegenen A24 konnten erfolgreich verhindert werden.

Werder (Amt Temnitz) – Gegen 17:05 Uhr gingen die ersten Notrufe ein teilte die Leitstelle auf nachfrage mit. Mehrere Autofahrer hatten die dunklen Rauchwolken bereits aus den benachbarten Orten Treskow und Fehrbellin bemerkt. Da die Rauchsäule über mehrere Kilometer hinweg gut sichtbar war, ging man zunächst vom Schlimmsten aus. Die Leitstelle alarmierte daraufhin umgehend die Freiwillige Feuerwehr Amt Temnitz mit dem Stichwort „Gebäudebrand/Hallenbrand“.

Als die Einsatzkräfte kurz darauf im Gewerbegebiet eintrafen, stellte sich die Lage jedoch glücklicherweise etwas anders dar, als anfangs befürchtet. Es brannte nicht die Werkshalle selbst.
Stattdessen hatten auf der Rückseite des Gebäudes gestapelte Holzpaletten Feuer gefangen, die unmittelbar an der Außenwand lagerten.

Die enorme Hitze der Flammen reichte allerdings aus, um die Metallverkleidung der Halle zu beschädigen und stark zu verbiegen. Durch die entstandenen Spalten zog der dichte Rauch ins Innere des Gebäudes.

Schnelles Eingreifen verhindert Schlimmeres
Wie Amtswehrführer Sebastian Giesert und Einsatzleiter Robert Krause berichteten, konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen auf das Halleninnere durch das schnelle Eingreifen zügig verhindert werden. Im Anschluss an die eigentliche Brandbekämpfung folgten die nötigen Nachlöscharbeiten. Gegen 19:20 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr schließlich beendet.

Insgesamt war die Feuerwehr mit einem Großaufgebot von 40 Einsatzkräften vor Ort, um das Gebäude zu sichern und den Brand zu bekämpfen. Vor Ort befanden sich darunter 19 Feuerwehrleute unter schwerem Atemschutz.

Glück im Unglück: Keine Verletzten und freie Fahrt auf der A24
Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Auch für den angrenzenden Verkehr gab es Entwarnung: Obwohl die Bundesautobahn 24 unmittelbar neben dem Firmengelände verläuft, kam es zu keinerlei Sichtbehinderungen. Da der Wind günstig stand, zog die enorme Rauchentwicklung von der Autobahn weg, sodass der Verkehr nicht beeinträchtigt wurde.