Hennigsdorf. Am heutigen Mittwoch, dem 15. April 2026, kam es gegen 10:22 Uhr zu einem Feuerwehreinsatz in einem betreuten Wohnheim in der Stauffenbergstraße in Hennigsdorf. Ein technischer Defekt an einem Küchengerät hatte dort einen Brand ausgelöst.
„Wir befinden uns in einem betreuten Wohnen in der Stauffenbergstraße in Hennigsdorf. Hier kam es durch einen technischen Defekt an einem Küchengerät zu einem kleinen Brand in der Küche“, schilderte Einsatzleiter Andre Stephan von der Feuerwehr Stadt Hennigsdorf die Lage.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatte die Brandmeldeanlage bereits ausgelöst. Mehrere Bewohner hatten das Gebäude bereits verlassen, zudem war der Rettungsdienst vor Ort. „Durch Zeugenaussagen bestätigte sich relativ schnell, dass das Feuer bereits durch einen Anwohner gelöscht worden war“, so Stephan weiter.
Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle im Anschluss mit einer Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester und belüftete den betroffenen Bereich mithilfe von Drucklüftern.
Drei Personen erlitten leichte Rauchgasverletzungen und wurden durch den Rettungsdienst versorgt.
Einsatzleiter Stephan machte deutlich, dass der Einsatz auch deutlich dramatischer hätte verlaufen können: „Wenn es hier zu einem voll ausgedehnten Wohnungsbrand gekommen wäre, hätte man von einer größeren Gefahrenlage ausgehen müssen – bis hin zu einem möglichen Massenanfall von Verletzten.“ Gerade in Einrichtungen mit älteren Menschen sei das Risiko erhöht, da viele Bewohner in ihrer Mobilität eingeschränkt oder bettlägerig seien.
Insgesamt waren 22 Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz. Dank des schnellen Eingreifens eines Bewohners und der koordinierten Arbeit der Einsatzkräfte konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden.