Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Samstagabend, dem 10. Januar 2026, gegen 22:50 Uhr auf der Bundesautobahn A10. Der Unfall ereignete sich zwischen der Anschlussstelle Oberkrämer und dem Dreieck Havelland.
Nach ersten Erkenntnissen der Autobahnpolizei wurde der Unfall durch den Fahrer eines Pkw verursacht. Beim Fahrstreifenwechsel übersah der 27-jährige Fahrzeugführer offenbar einen Lkw, wodurch es zur Kollision kam. In der Folge wurde der Pkw von dem Lkw nach rechts abgedrängt und gegen die rechte Leitplanke gedrückt.
Der 27-jährige Pkw-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde medizinisch versorgt. Zwei weitere Insassen des Pkw im Alter von 33 und 38 Jahren verließen nach dem Unfall die Unfallstelle. Der 35-jährige Fahrer des Lkw blieb unverletzt.
Die Feuerwehr Oberkrämer war mit allen Ortsfeuerwehren im Einsatz. Die Einsatzkräfte stellten den Brandschutz sicher, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und sicherten die Unfallstelle. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme musste die Autobahn in dem betroffenen Abschnitt vollständig gesperrt werden.
Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
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Update:11.01.2026
Verkehrsunfall mit Personenschaden, Fahren ohne Fahrerlaubnis und illegalen Aufenthalt
Zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden kam es am 10.01.2026 gegen 22:50 Uhr auf der Bundesautobahn
10 in Richtung Autobahndreieck Havelland zwischen der Anschlussstelle Oberkrämer und dem Autobahndreieck
Havelland. Der 27-jährige Fahrer eines PKW Fiat befuhr den mittleren von drei Fahrstreifen und fuhr er aus bislang
ungeklärter Ursache auf den rechten Fahrstreifen und kollidierte dort mit einem LKW. In weiterer Folge stießen
der PKW und der LKW gegen die rechte Schutzplanke und kamen auf dem Seitenstreifen zum Stillstand. Bei dem Verkehrsunfall blieb der 35-jährige LKW-Fahrer unverletzt, der Fahrer des PKW verletzte sich leicht und wurde zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Hennigsdorf verbracht. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde bekannt, dass der aserbaidschanische Fahrer seit Juni 2025 in Deutschland wohnt und seiner Führerscheinumtauschpflicht nicht nachgekommen ist. Es wurde daher zusätzlich ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Nach Aussagen des LKW-Fahrers war der PKW mit drei Personen besetzt. Vor Ort konnte jedoch nur der PKW- Fahrer angetroffen werden. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung konnten die beiden aserbaidschanischen Mitfahrer, welche sich illegal in Deutschland aufhielten, festgestellt werden. Sie wurden zur Durchführung weiteren Maßnahmen zur Polizeiinspektion Oberhavel gebracht. Der PKW Fiat war nicht mehr fahrbereit und wurde zum Eigentumsschutz sichergestellt. Der beschädigte LKW wurde unter polizeilicher Begleitung von der Autobahn geführt. Bei dem Verkehrsunfall entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro. Für die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn für etwa 90 Minuten gesperrt werden. Anschließend wurde der Verkehr über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.