Oranienburg – Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagabend, dem 04.04.2026, gegen 22.30 Uhr auf der Landstraße L21 zwischen Zehlendorf und Liebenwalde ereignet. Dabei wurde ein junger Fahrer eines Kleinkraftrades lebensgefährlich verletzt.
Nach Angaben von André Quade verlor der Fahrer aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge stürzte er schwer und zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zu.
Neben mehreren Rettungswagen und einem Notarzt kam auch ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Dieser war letztlich erforderlich, um den schwerverletzten Mann in ein Unfallklinikum nach Berlin zu transportieren.
Ein weiterer junger Mann, der mit seinem Fahrzeug unterwegs war, gilt als Zeuge des Geschehens. Nach derzeitigen Erkenntnissen deutet vieles darauf hin, dass unglückliche Umstände zu dem Unfall geführt haben. Die Ermittlungen dauern jedoch weiterhin an.
Zudem prüfen die Einsatzkräfte, ob die Fahrtauglichkeit des Fahrers möglicherweise eingeschränkt war. Erste Hinweise könnten darauf hindeuten, so die Polizei.
Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz und unterstützte die Maßnahmen vor Ort umfassend.
Besonders hervorgehoben wurde das Engagement der Ersthelfer. Mehrere unbeteiligte Personen hatten unmittelbar nach dem Unfall Erste Hilfe geleistet und unter anderem verhindert, dass das Kleinkraftrad in Brand gerät.
„Ersthelfer sind am Ende das Allerwichtigste“, betonte Quade. Oft vergehen wertvolle Minuten, bis professionelle Rettungskräfte eintreffen. „Jede Minute zählt, um Leben zu retten.“ Es sei gut möglich, dass das schnelle Eingreifen der Helfer entscheidend dazu beigetragen habe, das Leben des Verunglückten zu sichern.
Die Polizei setzt ihre Ermittlungen zum genauen Unfallhergang fort.