Wohnungsbrand in Oranienburg: Bewohner aus verrauchter Wohnung gerettet
© Quelle: P. Neumann

Oranienburg – Am Dienstag, dem 21.04.2026, gegen 10:30 Uhr, hat ein Wohnungsbrand in der Kitzbüheler Straße einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Dabei wurde eine Person mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung gerettet und medizinisch versorgt.

„Wir sind hier in der Kitzbüheler Straße zu einem Wohnungsbrand alarmiert worden. Rauch war augenscheinlich über dem Balkon sichtbar, zudem wurde noch eine Person in der Wohnung vermutet“, schilderte Einsatzleiter Sascha Gellert von der Feuerwehr Oranienburg die Lage vor Ort.

Bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Meldung. Deutlich sichtbar trat Rauch aus einer Wohnung im dritten Obergeschoss aus. Umgehend leitete die Feuerwehr die Menschenrettung und Brandbekämpfung ein. Ein Trupp ging unter Atemschutz über das Treppenhaus mit einem C-Rohr zur Erkundung und Brandbekämpfung vor.

Parallel dazu bauten weitere Einsatzkräfte eine Belüftung auf und stellten einen Sicherheitstrupp bereit. Die Wohnungstür stand zu diesem Zeitpunkt bereits offen, jedoch verweigerte die betroffene Person zunächst das Verlassen der Wohnung.

„Die Person wollte nicht rauskommen und musste schließlich durch den Angriffstrupp aus der leicht verrauchten Wohnung gerettet werden“, so Gellert weiter.

Der Bewohner erlitt nach ersten Erkenntnissen eine leichte Rauchgasintoxikation. Er wurde durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt und anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Informationen der Polizei wurde gegen den 69-jährigen Bewohner eine Anzeige wegen fahrlässiger Brandstiftung aufgenommen. Demnach soll er heiße Asche in einem Mülleimer entsorgt haben, was mutmaßlich den Brand ausgelöst hat.

Insgesamt waren rund 26 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wache sowie der Ortsfeuerwehren Innenstadt, Lehnitz und Germendorf im Einsatz. Zur genauen Brandursache dauern die Ermittlungen an