Berlin

Nachrichten aus Berlin

Polizei Berlin

Polizeifahrzeug massiv mit Steinen beworfen

Bisher Unbekannte bewarfen heute früh in Friedrichshain einen Einsatzwagen des Abschnitts 51 massiv mit Steinen. Nach derzeitigem Kenntnisstand war der Polizeiwagen gegen 4.15 Uhr in der Rigaer Straße in Fahrtrichtung Bersarinplatz unterwegs.
Plötzlich wurde ein Müllsack auf die Fahrbahn geworfen, woraufhin der Einsatzwagen stoppen musste.
Unmittelbar danach tauchte dann auf der Straße eine vermummte, lautstark schreiende und mit Kleinpflastersteinen bewaffnete Gruppe von 25 bis 30 Personen auf, die den Einsatzkräften eine Weiterfahrt unmöglich machte und anfing, mit Steinen auf das Polizeifahrzeug zu werfen.
Der Einsatzwagen fuhr daraufhin zunächst rückwärts, um sich den Angriffen zu entziehen, wendete dann im Einmündungsbereich der Zellestraße und entfernte sich in Richtung Proskauer Straße aus der Situation.
Die im Auto befindlichen Einsatzkräfte blieben unverletzt und die Gruppe flüchtete in unbekannte Richtung.
Der Einsatzwagen wurde durch die Steinwürfe im vorderen Bereich beschädigt und die Heckscheibe wurde komplett zerstört.
Am Tatort fanden weitere hinzugerufene Einsatzkräfte anschließend im Rahmen einer Spurensuche fast 20 Kleinpflastersteine, die offenkundig geworfen wurden und stellten diese als mögliche Spurenträger sicher.
Eine Absuche der näheren Umgebung nach den Tätern verlief ohne Erfolg.
Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren, noch andauernden Ermittlungen übernommen.

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Mann tot in seinem Haus aufgefunden

Aufmerksame Anwohner riefen heute Morgen die Polizei zu einem Reihenhaus in Wannsee.
Kurz vor 8 Uhr bemerkten Anwohner des Damsdorfer Weges bei einem Nachbarn eine gewaltsam geöffnete Terrassentür.
Die alarmierten Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 43 fanden im Inneren des Hauses den 57-jährigen Besitzer leblos vor.
Ein hinzugerufener Notarzt konnte nur noch den Tod des Bewohners feststellen.
Die Auffindesituation und die Verletzungen des Toten deuten auf ein Tötungsdelikt hin.
Die Ermittlungen dauern an und wurden von der 7. Mordkommission übernommen.

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SEK-Einsatz nach Beleidigung und Bedrohung

In Rummelsburg führte das Verhalten eines Mannes in der vergangenen Nacht zu einem Einsatz von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamts.
Gegen 21 Uhr soll es zunächst zu Beleidigungen und einer Bedrohung durch einen 56-Jährigen gekommen sein.
Zwei 28 und 39 Jahre alte Männer hatten angegeben, sich auf dem Gehweg der Wönnichstraße in türkischer Sprache unterhalten zu haben.
Der ihnen unbekannte Mann soll dann an ihnen vorbeigelaufen sein und sie unvermittelt beleidigt haben.
Als die beiden den Älteren daraufhin ansprachen, soll dieser eine Schusswaffe aus der Jackentasche gezogen und diese in Richtung der Beine eines der Männer gehalten haben.
Anschließend hatte sich der zunächst Unbekannte entfernt.
Die Bedrohten waren ihm bis zu einem Wohnhaus in der Wönnichstraße gefolgt und hatten dann die Polizei verständigt.
Ermittlungen in der Nachbarschaft führten schnell zur Wohnung des 56-Jährigen, der jedoch auf Klopfen und Klingeln nicht öffnete.
Auf Grundlage eines staatsanwaltschaftlichen Beschlusses und mit Hilfe von Spezialeinsatzkräften des Landeskriminalamts wurde daraufhin die Wohnungstür gegen 22.45 Uhr gewaltsam geöffnet und der Tatverdächtige festgenommen.
Dieser wurde bei der Festnahme leicht im Gesicht verletzt, verzichtete jedoch auf eine ärztliche Behandlung.
Eine Atemalkoholmessung bei ihm ergab einen Wert von rund 0,9 Promille.
In der Wohnung fanden Polizeikräfte eine geladene Schreckschusswaffe samt Munition.
Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.
Der 56-Jährige konnte seinen Weg nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung in einem Polizeigewahrsam fortsetzen.
Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung sowie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Polizei Berlin

Mädchen bei Verkehrsunfall verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Kreuzberg wurden gestern Abend zwei zehn Jahre alte Mädchen verletzt.
Nach derzeitigen Erkenntnissen überquerten die Kinder gegen 18 Uhr die Fahrbahn der Kreuzbergstraße in Höhe eines Fußgängerüberwegs.
Ein 56-Jähriger, der mit seinem BMW in der Kreuzbergstraße in Richtung Mehringdamm fuhr, erfasste eines der Mädchen mit seinem Fahrzeug, woraufhin dieses zu Boden geschleudert wurde.
Das zweite Mädchen wurde von dem Fahrzeug am Fuß getroffen und ebenfalls verletzt.
Alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr versorgten die Kinder und brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie stationär aufgenommen werden mussten.
Die Eltern der Mädchen waren während des Unfalls anwesend.

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Überfall auf Paketzusteller


Erfolglos blieb gestern Nachmittag der Überfall auf einen Paketzusteller in Prenzlauer Berg.
Der 25-Jährige war gegen 13.20 Uhr in der Dunckerstraße unterwegs, als er den Unbekannten an seinem Fahrzeug bemerkte.
Der Mann richtete eine Waffe auf den Boten und gab einen Schuss ab.
Anschließend rannte er in Richtung Wisbyer Straße davon und schoss mehrfach in Richtung des 25-Jährigen, welcher unverletzt blieb.
Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um Schreckschussmunition.
Der Tatverdächtige entkam unerkannt. Ein Kriminalkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) hat die Ermittlungen wegen versuchten Raubes übernommen.

Polizei Berlin

Seniorin in Wohnung überfallen


Eine Seniorin wurde gestern Nachmittag in ihrer Wohnung in Friedrichshagen überfallen.
Gegen 16.20 Uhr klingelte ein Mann an der Tür der im Fürstenwalder Damm wohnenden 83-Jährigen und bat darum, Geld wechseln zu können.
Die Frau ging zurück in ihre Wohnung und holte ihr Portemonnaie.
Als sie an die Tür zurückkehrte, stieß der Täter das Türblatt gegen sie, entriss ihr die Geldbörse und schubste die Seniorin im Flur zu Boden.
Dabei erlitt sie eine Prellung am Kopf, lehnte jedoch eine ärztliche Versorgung ab.
Der Räuber rannte in Richtung Jastrower Weg davon.
Die Ermittlungen zu dem Überfall hat das Raubkommissariat der Polizeidirektion 3 (Ost) übernommen.

Polizei Berlin

Überfall auf Tankstelle

In der Zeppelinstraße in Falkenhagener Feld haben zwei maskierte Männer gestern Nacht gegen 22 Uhr eine Tankstelle überfallen.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei schlug einer der Tatverdächtigen mit einem mitgeführten Teleskopschlagstock den Spuckschutz im Kassenbereich ein und forderte die 31-jährige Verkäuferin auf, ihm Geld in einen Stoffsack zu packen.
Der zweite Tatverdächtige soll währenddessen mit einer Pistole in der Hand kontrolliert haben, ob Kunden den Verkaufsraum betreten.
Nach der Herausgabe von Geld flüchteten die Männer mit ihrer Beute in Richtung Falkenseer Chaussee.
Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.
Die Ermittlungen hat ein Raubkommissariat der Direktion 2 (West) übernommen.

Polizei Berlin

Nach Verkehrsunfall schwer verletzt ins Krankenhaus

Gestern Abend erlitt ein Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall in Charlottenburg schwere Verletzungen.
Ersten Erkenntnissen zufolge fuhr der 21-Jährige gegen 18.30 Uhr mit seinem Fahrrad die Kantstraße in Richtung Bleibtreustraße entlang.
An der Kreuzung zum Savignyplatz wurde er dann von einem Pkw erfasst, mit dem ein 50-Jähriger vom Savignyplatz kommend in die Kreuzung zur Kantstraße einfuhr.
Der Radler wurde zu Boden geschleudert und erlitt schwere Kopf- und Beinverletzungen, die eine stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus nach sich zogen.
Die Ermittlungen, insbesondere zum genauen Unfallhergang, führt das Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 2 (West).  

Polizei Berlin

Auto geknackt – Diebstahl misslungen

In der Gustav-Adolf-Straße in Weißensee haben heute früh mehrere Jugendliche und Heranwachsende offenbar versucht, einen Pkw Smart zu entwenden.
Gegen 3.15 Uhr hatte eine Anwohnerin Lärm von der Straße vernommen und war auf eine siebenköpfige Jugendgruppe aufmerksam geworden.
Sie konnte beobachten, wie drei Personen aus der Gruppe am Fenster auf der Beifahrerseite des Fahrzeugs hantierten und kurze Zeit später in dem Smart saßen.
Der Rest der Gruppe habe auf Höhe eines dahinter abgestellten Smart gestanden.
Alarmierte Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 13 trafen die Personengruppe noch vor Ort an und konnten aufgrund der Zeugenbefragung zwei 18-jährige Heranwachsende und einen 17-jährigen Jugendlichen als Haupttäter identifizieren. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die drei die Tür mit einem Messer geöffnet, im Innenraum die Verkleidung unterhalb des Lenkrades entfernt und am Kabelbaum hantiert haben.
Gestartet bekamen sie das Fahrzeug nicht. Einer der 18-Jährigen und der 17-Jährige wurden nach erkennungsdienstlicher Behandlung in einem Gefangenengewahrsam, die anderen Beteiligten nach Feststellung ihrer Personalien vor Ort entlassen.
Ein Fachkommissariat der Polizeidirektion 1 (Nord) führt die Ermittlungen wegen versuchten besonders schweren Diebstahls von Kfz.
Einer der 18-Jährigen muss sich zusätzlich wegen Beleidigung eines Beamten verantworten, sein gleichaltriger Kompagnon und eine 19-Jährige wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.
Sie führten ein Pfefferspray und ein Messer bei sich.  

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Auto in Brand gesetzt

Ein in der Karl-Marx-Allee in Friedrichshain geparkter Mercedes Benz ist heute Nacht bei einem Brand erheblich beschädigt worden.
Gegen 2.30 Uhr bemerkte eine Passantin das in Flammen stehende Firmen-Fahrzeug und alarmierte die Feuerwehr, die den Pkw kurze Zeit später löschte.
Ein in der Nähe abgestellter BMW-Geländewagen wurde von dem Brand leicht beschädigt.
Verletzt wurde niemand.
Wegen des Verdachts der Brandstiftung führt ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt die weiteren, noch andauernden Ermittlungen.