Ostprignitz-Ruppin

Nachrichten aus der Ostprignitz Ruppin

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Spendenaufruf nach Hausbrand in Brunne

Liebe Leserinnen und Leser,

Ihr habt es schon bei uns gelesen, ihr wart vor Ort oder habt es schon hier auf Facebook gesehen, dass es am Samstagabend, den 21. März 2021 einen großen Feuerwehreinsatz in Brunne (Gem. Fehrbellin) gab. Das Haus, was gebrannt hat, ist bis auf die Grundmauer niedergebrannt und der Inhalt war nicht mehr zu retten. Durch ein plötzliches Feuer im Dachstuhl ist es vollständig in Flammen aufgegangen und nicht mehr bewohnbar. Zum Glück sind alle wohlauf. Die Besitzerin des Hauses muss jetzt von ganz vorne anfangen, da alles, was sie sich in den letzten Jahren aufgebaut hat und besaß, wurde durch das Feuer zerstört. Viele Erinnerungen und persönliche Wertgegenstände, aber auch Kleidung und Hausrat wurden dabei vollständig verbrannt.

Es bewegt uns sehr, wie groß die Hilfsbereitschaft für die Frau im Dorf ist. Viele standen auf der Straße vor dem brennenden Haus und hatten Tränen in den Augen. Sehr viele haben bei Facebook in unserem Post, worüber wir berichtet hatten, bereits Hilfe angeboten. Auch Sachspenden sind hilfreich und können per Kontaktaufnahme über uns vermittelt werden.

Da sie aber gerade und auch beim Wiederaufbau des Hauses jede Hilfe gebrauchen kann, startet die Brunner Dorfgemeinschaft e.V. ab jetzt für die betroffene Frau eine Spendenaktion, wo sich jeder dran beteiligen kann. Es reichen auch schon kleine Beträge, worauf sich die betroffene freuen.

Hier die Daten zum Spenden:

Brunner Dorfgemeinschaft e.V.
IBAN: DE91 1605 0202 1001 0482 25
BIC: WELADED1OPR

Verwendungszweck:
Brandopfer Brunne

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Großbrand in Brunne im Landkreis Ostprignitz-Ruppin – Flammen schlagen aus Dachstuhl

Die Nachbarn sind schockiert – Die Frau verliert ein Jahr nach dem Tod des Ehemannes ihr ganzes Hab und Gut – Feuerwehr im Großeinsatz.

Beim Vollbrand eines Wohnhauses sind am Samstagabend die Feuerwehren aus der Gemeinde Fehrbellin in den Ortsteil Brunne alarmiert worden. Als die Feuerwehr bereits auf der Anfahrt war, konnte man die Flammen und die starke Rauchentwicklung erkennen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der gesamte Dachstuhl in Flammen. Die Bewohnerin des Hauses konnte sich noch rechtzeitig in sichert bringen. Sie erlitt nach ersten Erkenntnissen eine Rauchgasvergiftung und wurde im Rettungswagen behandelt.

Die Feuerwehr leitete sofort die Brandbekämpfungen ein, um ein Ausbreiten der Flammen auf andere Gebäude zu verhindern. Das betroffene Wohnhaus stand innerhalb von nur wenigen Minuten nach Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Rettungskräften vor Ort um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen. Die starke Rauchentwicklung zog durch das ganze Dorf und das Feuer lockte mehrere Nachbarn des Dorfes aus den Häusern.

Eine Augenzeugin sagte „Ich bin schockiert, was ich hier sehe, die Frau, bei der es brennt, hatte erst letztes Jahr ihren Ehemann verloren und das betrifft uns im Dorf sehr“. Die Anteilnahme ist groß. Im Dorf macht man sich jetzt bereits Gedanken wie man der betroffenen Frau helfen kann. Ihr ganzes Hab und Gut geht vor ihren Augen in Flammen auf und verbrennt bis auf die Grundmauer nieder. Der Bürgermeister aus Fehrbellin ist ebenfalls vor Ort um sich ein Bild der Lage zu machen.  

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Ausgeraubt

Neuruppin – Eine Zeugin informierte die Polizei, weil sie gestern gegen 19.05 Uhr auf einen Mann traf, welcher zuvor ausgeraubt worden war.
Als ein 19-jähriger Neuruppiner gegen 19.00 Uhr zu Fuß in der Heinrich-Rau-Straße unterwegs war, sprachen ihn zwei junge Männer an.
Diese fragten nach Zigaretten.
Als der 19-Jährige die Anfrage verneinte, brachten sie ihn zu Boden, entwendeten aus seiner Jackentasche sein Portemonnaie und durchsuchten seinen Rucksack.
Anschließend flüchteten die Täter.
In der kriminalpolizeilichen Vernehmung erkannte der 19-Jährige unter Vorlage einer Wahllichtbildvorlage einen 15- sowie einen 18-Jährigen aus der Russischen Föderation als Täter wieder.
In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurden die Wohnungen der beiden Tatverdächtigen durchsucht.
Das Diebesgut konnte nicht aufgefunden werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen

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Mehrere Verstöße

Kyritz – In der vergangenen Nacht gegen 00.00 Uhr wollten Polizeibeamte in Holzhausen einen Pkw Toyota und dessen Fahrer kontrollieren.
Der Fahrer entzog sich jedoch der Kontrolle und fuhr weiter.
Nach etwa fünf Minuten kam der Toyota offenbar aufgrund eines Defekts leicht qualmend zum Stillstand.
Gegen den 29-jährigen Kyritzer am Steuer lag ein Haftbefehl (Ersatzfreiheitsstrafe) wegen Trunkenheit im Straßenverkehr vor.
Die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichen waren ohne Zulassungsplakette und gehörten ursprünglich an ein anderes Fahrzeug.

Darüber hinaus ist der 29-Jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis, wies einen Atemalkoholwert von 0,69 Promille auf und der angewandte Drogenvortest reagierte positiv auf den Konsum von Amphetaminen.
Eine Blutprobenentnahme wurde angeordnet und in einem Krankenhaus durchgeführt.
#Die Polizeibeamten durchsuchten den 29-Jährigen und den Toyota. Sie fanden dabei Betäubungsmittel sowie zugehörige Utensilien und stellten diese sicher.
Zusätzlich wurden noch ein Einhandmesser und Feuerwerkskörper aufgefunden und sichergestellt.
Das Fahrzeug stand nicht in Fahndung.
Da die Eigentumsverhältnisse jedoch nicht schlüssig dargelegt werden konnten, wurde es zum Eigentumsschutz sichergestellt.
Da der Mann die aufgrund des Haftbefehls geforderte Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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Horror für Unschuldige Mutter – Großrazzia in Neuruppiner Stadtgebiet- Interview mit der Mutter.

Betäubungsmittel und zwei Festnahmen durchgeführt.

Bei einer Großrazzia der Polizei mit etwa 180 Beamten sind am Montagvormittag in Neuruppin, Linum und Wildberg zeitgleich 16 Objekte durchsucht und zwei Männer vorläufig festgenommen worden. Die zwei Neuruppiner, 26 und 38 Jahre alt, sollen seit geraumer Zeit mit Betäubungsmitteln gehandelt haben, so Polizeisprecherin Dörte Röhrs.

Bei den Durchsuchungen, bei denen spezielle Rauschgiftspürhunde aus Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie Beamte des Landeskriminalamtes Brandenburg zum Einsatz kamen, wurden verschiedene Arten von Drogen beschlagnahmt – von Marihuana und bis zu Kokain.
Die Polizei stellte zudem Bargeld, Computertechnik und Utensilien sicher, „die für den Handel mit Betäubungsmitteln sprechen“, so Dörte Röhrs. Offen blieb, wie viele Drogen die Polizei beschlagnahmt hat.
Unklar blieb auch, seit wann die Polizei die zwei Männer im Visier hatte.

Interview mit einer Geschockten Mutter

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© Privat| Die Mutter mit Ihrem Kind auf dem Arm

Auf die Frage hin, wie sich die Mutter in diesem Moment gefühlt hat, gab diese an, sie war sehr überrumpelt und dachte, es handelt sich um eine versteckte Kamera, leider war es jedoch nicht der Fall.

Brandenburg News 24 fragte, ob Sie das verstehen kann, was die Polizei am 8. März bei Ihr machte, antwortete Sie uns Nein, das kann Sie nicht verstehen, da die Person, weswegen die Polizei da war, nicht in dieser Wohnung wohnt.
Ihrer Meinung nach hätte sich die Polizei oder Staatsanwaltschaft besser informieren müssen. Denn schließlich ist den Behörden ja auch bekannt, dass die Mutter zusammen mit ihrem Kleinkind in dieser Wohnung lebt.

Auf unsere Frage, wie es der Mutter und dem Kind geht, kamen Ihr die Tränen und meinte zu uns “Mir gehts gut, jedoch hat mein Kind Angst, was ja auch zu verstehen ist, denn schließlich wird Ihr Kind erst 2 Jahre alt.”.

Im Beisein der Mutter durchsuchte ein Beamter die Räumlichkeiten Ihrer Wohnung, wie jedoch von der Mutter bereits betont wurde, nichts gefunden.
Eine Entschuldigung seitens der Polizei gab es laut der Mutter nicht.

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Gutscheine gekauft

Wittstock/Dosse – Eine 81-Jährige wurde gestern Opfer einer Betrugsmasche und verlor dadurch 1.000 Euro.
Die Frau hatte am Vormittag einen Anruf von einem unbekannten Mann erhalten, der ihr einen Gewinn von über 90.000 Euro versprach.
Sie sollte Gutscheinkarten für ein Online-Warenhaus im Wert von 1.000 Euro kaufen, womit die anfallenden Gebühren gedeckt werden könnten. Die Seniorin besorgte die Gutscheine und gab die Seriennummern bei einem nächsten Anruf des Mannes weiter.
Als sie den Gewinn dann noch nicht erhielt, sondern knapp 3.000 Euro auf ein ausländisches Konto überweisen sollte, wurde sie skeptisch, vertraute sich einem Familienmitglied an und erstattete Strafanzeige wegen Betruges im Polizeirevier.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Aufgefahren

Neuruppin – Offenbar zu spät bemerkte gestern gegen 16.00 Uhr ein 35-jähriger Neuruppiner in der Wulkower Chaussee (Bundesstraße 167) in Alt Ruppin einen vor ihm verkehrsbedingt haltenden Pkw Audi.
Der Mann fuhr mit einem Citroen-Kleintransporter auf den Audi auf und verletzte sich dabei.
Eine Behandlung lehnte der 35-Jährige zunächst ab.
Beide Fahrzeuge blieben fahrbereit, Schaden ca. 2.500 Euro.

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Manipuliert

BAB 24/ Walsleben – Beamte der Verkehrspolizei kontrollierten heute gegen 8.20 Uhr auf dem Gelände der Raststätte Walsleben einen in Slowenien zugelassenen Sattelzug.
Dabei stellten sie eine Manipulation am digitalen Fahrtenschreiber fest.
Das Gerät wurde ausgebaut und als Beweis sichergestellt.
Da die Speditionsfirma, zu der der Sattelzug und der Fahrer gehörten, bereits mehrfach wegen derartiger Delikte aufgefallen war, wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 30.000 Euro erhoben.
Gegen den Fahrer leiteten die Beamten ein Bußgeldverfahren ein, auch er musste eine Sicherheitsleistung (3.000 Euro) abgeben.
Die Weiterfahrt wurde untersagt.

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Gestohlene Motorräder entdeckt

Neuruppin –Zeugen meldeten sich gestern Mittag bei der Polizei und gaben an, im Alten Stöffiner Weg zwei unter Laub versteckte Motorräder gefunden zu haben.
Die Beamten überprüften die Zweiräder und konnten sie einem Diebstahl vom 18.02. zuordnen.
Die Fahrzeuge wurden offenbar aus einer Garage in der Fehrbelliner Straße entwendet.
Kriminaltechniker untersuchten die Motorräder, die anschließend an die Eigentümer übergeben werden konnten.
Die Ermittlungen zum Diebstahl dauern an.