• 6. Dezember 2021 00:59

Schreckliche Serie von Unfällen in Brandenburg geht weiter – Ersthelfer betreuen Verletzten-Feuerwehr benötigt mehr als 20 Minuten zum Unfall

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Wieder ein schrecklicher Unfall in Brandenburg, auf der A 24 kurz hinter der Raststätte Walsleben in Fahrtrichtung Berlin ereignete sich heute ein schwerer Unfall.

Zu einem Horrorunfall wurde die Feuerwehr aus Wittstock/Dosse, Fretzdorf und Rossow auf die A24 kurz hinter der Raststätte Walsleben in Richtung Neuruppin alarmiert. Gemeldet wurde ein Pkw unter einem 40-Tonner, nach Information mehrere Zeugen fuhr der Fahrer eines dänischen Skodas mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der A 24 in Fahrtrichtung Berlin.

Die Zeugen berichteten uns zudem, dass der Fahrer des Skodas mehrfach auf dem rechten Fahrstreifen oder dem Standstreifen mehrere Pkws überholte und kurze Zeit später ungebremst mit einem 40-Tonner kollidierte. Der Tempomat war auf 190 Km/h eingestellt, ob der Däne auch so schnell fuhr wurde bislang noch nicht geklärt, jedoch ist die Unfallstelle ca. 200 m lang.

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Die alarmierte Feuerwehr hatte eine Anfahrtszeit von über 20 Minuten, der Grund hierfür waren falsche Ortsangaben, dabei war die nächste Feuerwehrwache Walsleben nur 2 Minuten entfernt.
Als die Feuerwehr aus Wittstock/Dosse auf dem Weg zum Einsatzort war, fanden sie eine nicht vorhandene Rettungsgasse vor und mussten sich den Weg zum Einsatzort bahnen. Als die ersten Rettungskräfte an der Einsatzstelle eintrafen, fanden sie einen Pkw an der Leitplanke vor und leitete umgehend eine technische Menschenrettung ein, um den hinteren Insassen zu befreien.

Auch der Rettungshubschrauber Christoph 39 kam zum Einsatz, da die Unfallsituation unklar war.

Zwei Fahrzeug Insassen konnten sich ohne weitere Hilfe der Rettungskräfte aus dem Fahrzeug befreien und standen sichtlich unter Schock.

Ein Ersthelfer berichtete uns die ersten Minuten nach dem Unfall „Ich war auf dem Weg nach Wittstock und habe dann den Unfall gesehen und habe auf dem linken Fahrstreifen angehalten, um Erste Hilfe zu leisten. Ich ging in dem völlig zerstörten Unfallwagen und betreute die Person, die sich noch im Wagen befand, bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Dies lobte der Einsatzleiter Steffen Müller, stellvertretende Stadtbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Wittstock/Dosse und fügte noch hinzu, dass es wichtig ist zu helfen und man keine Angst haben muss, bereits nur das Reden mit den Verunfallten ist wichtig. Ebenso zählt es zur Ersthilfe, wenn man nur den Notruf 112 oder 110 wählt.


Nach Information der Polizei stammen offenbar alle Insassen aus dem benachbarten Dänemark. Der Wagen bohrte sich regelrecht bis zur Hälfte unter den Lkw. Mehrere Rettungswagen, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber kamen zum Einsatz. Die Autobahn 24 in Richtung Berlin war circa 2 Stunden voll gesperrt. Zum Einsatz kamen die Feuerwehren aus Wittstock, Fretzdorf und Rossow mit insgesamt 23 Einsatzkräften.

Von Christian Guttmann