In den späten Abendstunden des gestrigen Tages kam es in Neuruppin zu einem gefährlichen Brandausbruch, der einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste. Gegen 22:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte alarmiert, nachdem in einem Mehrfamilienhaus ein Feuer gemeldet worden war. Beim Eintreffen der ersten Einheiten bot sich den Helfern eine kritische Lage, da sich der Bewohner der betroffenen Wohnung im ersten Obergeschoss noch in den verrauchten Räumlichkeiten befand. Da die Tür verschlossen war, musste die Polizei diese gewaltsam öffnen, um den Weg für die Rettung frei zu machen.
Im Inneren der Wohnung stellten die Feuerwehrleute fest, dass bereits Möbelstücke und Teile des Fußbodens in Flammen standen. Trotz der gefährlichen Situation gelang es den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Neuruppin zügig, den verletzten Senior aus der brennenden Wohnung zu retten. Er wurde umgehend ins Freie gebracht und dort zur medizinischen Erstversorgung an den bereitstehenden Rettungsdienst übergeben.
Während der Löscharbeiten stand die Sicherheit aller Anwohner an oberster Stelle. Das gesamte Gebäude musste kurzzeitig evakuiert werden, wobei vor allem ältere Bewohner ihre Wohnungen verlassen mussten.
Um die Wartezeit in der kühlen Nacht zu überbrücken, wurden die betroffenen Senioren von den Hilfskräften mit wärmenden Decken und heißen Getränken versorgt. Insgesamt waren 32 Einsatzkräfte der Feuerwehr sowie sechs Polizeibeamte und mehrere Sanitäter vor Ort, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Nachdem das Feuer gelöscht und die Wohnung gründlich kontrolliert worden war, konnte der Einsatz gegen 23:45 Uhr erfolgreich beendet werden. Die Brandstelle wurde im Anschluss für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben.
Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens aller beteiligten Organisationen konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert und das Leben des Bewohners gerettet werden.