Am Samstag, dem 28. März 2026, kam es gegen 08:55 Uhr auf der Landesstraße 21 (L21) zwischen Zehlendorf und Liebenwalde zu einem schweren Verkehrsunfall mit drei beteiligten Pkw und mehreren Verletzten. Die Strecke musste zeitweise voll gesperrt werden. Neben Polizei und Rettungsdienst war auch die Feuerwehr im Einsatz.
Nach Angaben des Dienstgruppenleiters der Polizei Oranienburg, Patrick Förster, bot sich den Einsatzkräften beim Eintreffen ein schweres Schadensbild. „Die Kollegen haben drei Fahrzeuge vorgefunden, eine Person war im Fahrzeug eingeklemmt. Rettungskräfte und Feuerwehr waren bereits vor Ort“, schilderte Förster.
Bei der eingeklemmten Person handelt es sich um eine 20-jährige Fahrerin. Sie konnte sich nicht selbstständig aus ihrem Fahrzeug befreien. Einsatzkräfte der Feuerwehr Liebenwalde mussten sie mit hydraulischem Rettungsgerät – Schere und Spreizer – aus dem stark beschädigten Pkw befreien. Die Rettung gestaltete sich aufwendig und erforderte ein besonders schonendes Vorgehen.
Insgesamt wurden bei dem Unfall zwei Pkw-Fahrer schwer verletzt. Eine der schwerverletzten Personen wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein umliegendes Krankenhaus geflogen. Ein weiterer Beteiligter konnte nach ambulanter Behandlung vor Ort wieder entlassen werden.
Nach ersten Erkenntnissen der Polizei war die 20-Jährige aus Richtung Liebenwalde in Richtung Zehlendorf unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte sie frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Ein drittes Fahrzeug, das sich ebenfalls im Gegenverkehr befand, versuchte noch auszuweichen, wurde jedoch ebenfalls beschädigt.
„Es ist nicht alltäglich, kommt aber immer wieder mal vor“, so Förster zum Einsatzgeschehen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Vor Ort wurden umfangreiche Maßnahmen zur Unfallaufnahme und Spurensicherung durchgeführt. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen auf der L21.