Waldbrand in Hennigsdorf schnell unter Kontrolle gebracht – bereits mehrere Brände in dem Bereich
Hennigsdorf – Am Sonntagabend, dem 3. Mai 2026, kam es gegen 18:35 Uhr im Bereich Bötzower Weg in Hennigsdorf zu einem Waldbrand. Nach ersten Informationen brannte eine Fläche von rund 60 Quadratmetern.
Die Feuerwehr aus Hennigsdorf rückte mit insgesamt 16 Einsatzkräften an. Dank der schnellen Alarmierung und eines koordinierten Vorgehens konnte unmittelbar mit den Löscharbeiten begonnen werden. Vor Ort setzten die Einsatzkräfte zwei D-Strahlrohre ein, um die Flammen gezielt zu bekämpfen und eine weitere Ausbreitung auf angrenzende Waldflächen zu verhindern.
Da sich in dem betroffenen Gebiet auch Glutnester im Boden gebildet hatten, wurde zusätzlich Netzmittel eingesetzt. Dieses verringert die Oberflächenspannung des Wassers, sodass es tiefer in den Boden eindringen und versteckte Glutnester effektiv ablöschen kann.
Gerade bei trockener Vegetation besteht die Gefahr, dass sich Brände rasch ausweiten. Durch das zügige Eingreifen gelang es der Feuerwehr jedoch, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und schließlich vollständig zu löschen.
Brisant: Bereits am Donnerstag, dem 30. April 2026, hatte es in unmittelbarer Nähe zwei weitere Brände gegeben. Die Brandstellen lagen nur unweit voneinander entfernt, was den Verdacht erhärtet, dass ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen bestehen könnte.
Auch die Polizei war vor Ort und hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen wurde eine Anzeige wegen des Verdachts auf Brandstiftung gefertigt. Ob sich dieser Verdacht bestätigt, ist derzeit Gegenstand der laufenden Untersuchungen.
Der Vorfall zeigt erneut, wie schnell sich Brände in Waldgebieten entwickeln können – insbesondere in den warmen und trockenen Monaten. Die Behörden weisen daher eindringlich darauf hin, die jeweils geltenden Waldbrandwarnstufen zu beachten. Bereits offenes Feuer im Wald oder in dessen Nähe, das Wegwerfen von Zigaretten sowie das Parken von Fahrzeugen auf trockenen Grasflächen können ausreichen, um ein Feuer auszulösen.
Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, besondere Vorsicht walten zu lassen und verdächtige Rauchentwicklungen umgehend über den Notruf zu melden. Nur durch umsichtiges Verhalten kann das Risiko von Waldbränden reduziert und die Sicherheit in der Region gewährleistet werden.
